"Spiegel" berichtet

Wahl 2017: Merkel will offenbar vierte Amtszeit

+
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich offenbar entschieden, für eine vierte Amtszeit anzutreten. Foto: Nicolas Armer/Archiv

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich offenbar entschieden, bei der Bundestagswahl 2017 noch einmal anzutreten. Die CDU kommentierte das nicht.

Die CDU hat nach Informationen des „Spiegels“ erste Überlegungen zur Wahlkampfstrategie für 2017 erörtert. CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe bei einem Strategietreffen mit ihrem Generalsekretär Peter Tauber und CDU-Bundesgeschäftsführer Klaus Schüler bereits besprochen, wer für die Kampagne der Union in gut eineinhalb Jahren zuständig sein soll, berichtete der „Spiegel“ (Samstag).

Nach diesem Bericht soll die Kampagne für die Wahlkampfführung vom Konrad-Adenauer-Haus aus geführt werden. Es solle keine externe Kampagne geben, wie sie der frühere SPD-Geschäftsführer Franz Müntefering für Gerhard Schröder gegründet hatte. Als Ergebnis der Unterredung seien schon erste Helfer angesprochen worden.

Weiter schreibt das Magazin, Merkel habe sich offenbar entschieden, bei der Bundestagswahl 2017 noch einmal anzutreten. Intern habe sie erklärt, sie werde die Entscheidung über eine Kandidatur offiziell erst Anfang 2016 bekanntgeben. In der CDU-Zentrale hieß es: „Nicht jede Meldung im Sommerloch ist es wert, kommentiert zu werden.“

Ganz allgemein wird damit gerechnet, dass Merkel 2017 wieder antritt. Spannend dürfte vor allem die Frage sein, ob sie die ganze Legislaturperiode macht.

Auch mit CSU-Chef Horst Seehofer habe die CDU-Vorsitzende vor einigen Wochen strategische Fragen des Wahlkampfs erörtert, so der „Spiegel“. Seehofer sei dafür, dass die Union eine absolute Mehrheit als Wahlziel ausgebe. Merkel habe sich skeptisch gezeigt.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Soziologe: Darum haben Trump und die AfD so viel Erfolg
Soziologe: Darum haben Trump und die AfD so viel Erfolg
Polizeikontrolle wegen Hautfarbe: Mehrheit hat damit kein Problem
Polizeikontrolle wegen Hautfarbe: Mehrheit hat damit kein Problem
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
Vereidigung in Washington - Trump ist jetzt Präsident der USA
Trumps erste Rede als US-Präsident: So reagieren deutsche Politiker
Trumps erste Rede als US-Präsident: So reagieren deutsche Politiker
Nach irritierenden Trump-Aussagen: So reagiert Merkel
Nach irritierenden Trump-Aussagen: So reagiert Merkel