Separatisten in Donezk verschieben Wahlen auf März

+
Das Oberhaupt der sogenannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat auf internationalen Druck die für nächstes Wochenende geplanten Wahlen abgesagt. Foto: Alexander Ermochenko/Archiv

Donezk (dpa) - Die prorussischen Separatisten in Donezk in der Ostukraine haben ihre umstrittenen Kommunalwahlen auf 20. März nächsten Jahres verschoben. Das Oberhaupt der sogenannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, unterzeichnete nach Medienangaben einen entsprechenden Erlass.

Ursprünglich wollten die Separatisten am 18. Oktober nach eigenem Recht wählen lassen. Dies wäre ein Verstoß gegen die Vereinbarungen von Minsk gewesen, die ukrainisches Recht vorsehen.

Unter internationalem Druck hatten die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk Anfang der Woche ihre Wahlen abgesagt. Als neuer Termin war in Gesprächen zwischen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Russland und der Ukraine zunächst der 21. Februar genannt worden. Anders als im Falle von Donezk wurde für Luhansk bis Freitagabend noch kein neuer Wahltag festgelegt.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Wie ein Pegida-Redner zum mutmaßlichen Moschee-Bombenleger wurde
Wie ein Pegida-Redner zum mutmaßlichen Moschee-Bombenleger wurde
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es