Au weh, Sachsen!

Leider kein Witz: Polizei verliert Maschinenpistole

+

Leipzig - Sachsens Polizei hat es zurzeit nicht leicht. Eine Panne jagt die nächste. Kaum zu glauben: Beamte haben eine Maschinenpistole verloren. Und die wird ganz offiziell gesucht.

Die Polizei, dein Freund und Helfer. Mit diesem Slogan wirbt die Polizei in ganz Deutschland. Allerdings kann man in Sachsen in den vergangenen Monaten ein wenig vom Glauben abkommen. In der letzten Woche ließ ein Sondereinsatzkommando einen syrischen mutmaßlichen IS-Terroristen bei einem Großeinsatz entkommen. Drei weitere syrische Flüchtlinge lieferten den Gesuchten Jaber A. aus. Der brachte sich anschließend in seiner Zelle um.

Doch das scheint nur das Ende einer langen Pannenserie in Sachsen zu sein. Bereits am 11. August zwischen 20.50 Uhr und 22.50 Uhr passierte den Leipziger Beamten der schwere Fehler. Sie verloren eine Maschinenpistole, eine MP5 der Marke Heckler-Koch. Und das in der Plattenbaugegend Leipzig-Grünau.

Eine erste großangelegte Suche habe demnach keinen Erfolg gebracht. Danach bat die Polizei die Bürger um Mithilfe, Hinweise zur Waffe an die Polizei weiterzugeben. Die Polizei geht davon aus, dass jemand die Waffe gefunden hat - und nicht zum zuständigen Revier gegangen ist.

Die Polizei rief eine Belohnung von 1.000 Euro  für den Finder aus. Trotzdem bleibt die Frage: Wie kann man eigentlich eine Maschinenpistole verlieren? Und vor allem: Wenn sie jemand gefunden hat, warum gibt er sie nicht zurück?

sap

Kommentare

Meistgelesen

Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es
Bis zu 20.000 Euro: Familien sollen Geld für Hausbau erhalten
Bis zu 20.000 Euro: Familien sollen Geld für Hausbau erhalten