Eine Stunde

Regierung verurteilt Anschläge in Türkei und Elfenbeinküste

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In der Elfenbeinküste gab es am Sonntagabend mehrere Anschläge.

Berlin - Am Deutschland war am Sonntag Super-Wahlabend. Dabei gingen die Anschläge in Ankara und der Elfenbeinküste beinahe unter. Die Regierung verurteilte den Terror.

Die Bundesregierung hat die Anschläge in der Türkei und in der Elfenbeinküste scharf verurteilt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Montag, es herrsche „Abscheu vor Bewegungen oder Ideologien, die nichts als Hass und Tod säen können“. Die Solidarität gelte den Menschen in der Elfenbeinküste ebenso wie in der Türkei. In Ankara waren bei einem Anschlag mindestens 37 Menschen getötet worden, in der Elfenbeinküste gab es bei einer Terrorserie mindestens 22 Tote.

Nach dem Attentat von Istanbul, bei dem im Januar auch Deutsche ums Leben gekommen waren, fühle man sich mit den Menschen in der Türkei besonders verbunden, sagte Seibert. „Wir stehen eng an der Seite der Türkei im Kampf gegen den Terrorismus.“ Zu Berichten über türkische Luftangriffe auf Stellungen der kurdischen PKK als Reaktion auf den Anschlag betonte er, jedem Staat stehe es offen, sich gegen Terrorismus zu wehren und zu verteidigen. Dabei sei „natürlich die Verhältnismäßigkeit zu beachten“.

dpa

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