Redewettstreit

Gillamoos diesmal mit Dobrindt und Schäfer-Gümbel

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Alexander Dobrindt.

Abensberg - Der traditionelle Redewettstreit beim Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg läutet am Montag endgültig das Ende der parlamentarischen Sommerpause in Bayern ein.

Wie in jedem Jahr treten am Vormittag zeitgleich Spitzenpolitiker der verschiedenen Parteien in benachbarten Bierzelten auf. Hauptredner bei der CSU ist Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der in Abensberg lautstark für seine Maut-Pläne werben dürfte. Die SPD bietet diesmal Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel auf. Nebenan bei den Grünen spricht Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter und bei den Freien Wählern der Vorsitzende Hubert Aiwanger.

Das ist auf dem Gillamoos geboten

Der Gillamoos in Abensberg gehört zu den größten und ältesten Volksfesten in Niederbayern. Der beliebte Jahrmarkt geht auf eine Wallfahrt zu einer Kapelle des Heiligen Aegidius zurück, die erstmals im Jahre 1313 erwähnt wurde. Der Name des Heiligen veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte im Dialekt zu Sankt Gilg und schließlich zu Gilla. So wurde aus der Wallfahrt der Gillamoos. Der Namensbestandteil „Moos“ bezieht sich dabei auf das sumpfige Gelände rund um die Spargel-Stadt.

Bereits im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich aus der Pilgerfahrt ein Viehmarkt samt Volksfest. Heute gibt es nur noch das Vergnügungsfest, die Wallfahrt findet längst nicht mehr statt. Am Volksfestmontag treten bei dem fünftägigen Spektakel regelmäßig hochrangige Politiker zeitgleich in mehreren Bierzelten auf und liefern sich einen Schlagabtausch. Die Gäste erfreut's.

dpa

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