Russlands Präsident

Putin macht einen auf Gangsterboss Al Capone

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Russlands Präsident Wladimir Putin mit einem AK47-Sturmgewehr (Archivbild).

Moskau - Bei der fachmännischen Begutachtung eines Panzerwagens in Moskau hat Russlands Präsident Wladimir Putin verbale Anleihe bei dem berüchtigten US-Bandenchef Al Capone (1899-1947) genommen.

„Mit Höflichkeit und Waffen kann man viel mehr erreichen als nur mit Höflichkeit“, sagte Putin am Dienstag der Agentur Interfax zufolge.

Der Kremlchef wandelte damit den Capone-Satz „Mit Höflichkeit und einer Waffe kann man weit mehr erreichen als nur mit Höflichkeit“ leicht ab. Zudem spielte Putin auf die Annexion der Halbinsel Krim im März an. Er hatte damals die russischen Soldaten in der ukrainischen Schwarzmeer-Region ironisch als „höfliche Leute“ bezeichnet.

Putin traf sich nach der Begutachtung des Panzers mit Mitgliedern einer kremlnahen Vereinigung und kritisierte dabei die USA. „Die USA wollen, dass wir uns ihnen unterordnen. Aber Russland ergibt sich nie“, sagte der Präsident. Die Mehrheit der Russen habe große Achtung für die USA, nicht jedoch für die Führung in Washington.

Russlands starker Mann: Die Welt schaut auf Wladimir Putin

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dpa

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