Deutliche Worte

Grünen-Politiker: Silvestergewalt durch unkontrollierten Flüchtlingszuzug

+
Der Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer führt die Gewalttaten aus der Silvesternacht quer durch Deutschland auch auf den unkontrollierten Flüchtlingszuzug im vorigen Herbst zurück.

Stuttgart - Der Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer führt die Gewalttaten aus der Silvesternacht quer durch Deutschland auch auf den unkontrollierten Flüchtlingszuzug im vorigen Herbst zurück.

„Die Silvester-Übergriffe haben etwas mit der Aufnahme von Flüchtlingen ohne Registrierung und Kontrolle zu tun“, sagte Tübingens Oberbürgermeister der „Welt“ (Dienstag). „Diesen Satz muss man aussprechen können, ohne dafür gleich zu hören zu kriegen: Dann geh doch zur AfD!“ Vereinzelt sei ihm eine solche Reaktion auch aus der eigenen Partei entgegengeschlagen.

"Niemand soll unkontrolliert nach Deutschland kommen"

Junge Männer ohne Bindungen, die nichts zu verlieren hätten, seien gefährlicher als andere Bevölkerungsgruppen, sagte Palmer. Dies gelte unabhängig von kulturellen oder religiösen Aspekten. Die Politik müsse dafür sorgen, dass niemand mehr unkontrolliert nach Deutschland komme, forderte Palmer. „Damit wird Verantwortlichkeit hergestellt und Kriminalität vorgebeugt.“ Bei den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht hat es nach BKA-Angaben deutschlandweit insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1200 Opfern gegeben.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

NSU-Prozess: Beate Zschäpe hat sich zum Fall Peggy geäußert
NSU-Prozess: Beate Zschäpe hat sich zum Fall Peggy geäußert
Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Merkels Appell an ihre Partei: „Ihr müsst mir helfen“
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Erstes CDU-Wahlversprechen: Keine Steuererhöhungen
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Renzi kündigt nach klarer Niederlage Rücktritt an
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es
Beschämend: Debatte zu Aleppo im Bundestag - und keinen interessiert es