Aber unter Hausarrest

Entführter Franziskaner-Pater wieder frei

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Anhänger der Al-Nusri-Front bei Protesten in Syrien.

Aleppo - Der von Al-Kaida-Anhängern entführte Franziskaner-Pater ist nach Angaben der Kirche zusammen mit den 20 anderen entführten Christen wieder freigelassen worden.

Ein vor wenigen Tagen von Al-Kaida-Anhängern in Syrien verschleppter Franziskaner-Pater ist nach Kirchenangaben von seinen Entführern freigelassen worden. Allerdings stehe Pater Hanna Dschalluf nun in einem Kloster der syrischen Ortschaft Kunaja unter „Hausarrest“, erklärte die „Kustodie Heiliges Land“ am Donnerstag auf ihrer Webseite. Das Presseorgan der Päpstlichen Missionswerke, Fides, berichtete, dies sei nach Aussage von Beobachtern von einem islamischen Gericht veranlasst worden. Was dies genau bedeutet, konnte zunächst niemand sagen.

Aus der Kustodie hieß es auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa am frühen Nachmittag, dass auch die übrigen der insgesamt mehr als 20 entführten Christen freigelassen worden seien. In der Nacht zum Montag hatten mutmaßliche Anhänger des Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front die Christen aus Kunaja verschleppt.

dpa

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