Vize-Ministerpräsidentin

Aigner zu Landtagswahlen: CDU-Absturz wegen Flüchtlingspolitik

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Bayerns Vize-Ministerpräsidentin Aigner (CSU).

München - Vize-Ministerpräsidentin Aigner (CSU) meint: Die Flüchtlingspolitik ist Ursache für den CDU-Absturz bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Bayerns Vize-Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) sieht vor allem die Flüchtlingspolitik als Ursache für die Wahlniederlagen der CDU in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. "Mich trifft es, dass Julia Klöckner und Guido Wolf zuletzt keine Chance hatten, angesichts der Flüchtlingsthematik mit ihren landespolitischen Themen durchzudringen und zu punkten", sagte Aigner dem Münchner Merkur (Montag).

Sie riet allen demokratischen Parteien am Wahlabend zu Demut. "Niemand sollte heute feiern. Das Ergebnis der AfD trifft mich als Demokratin schwer." In dem Wahlergebnis artikulierten sich "die immensen Sorgen und Ängste der Bevölkerung angesichts der Flüchtlingskrise. Es muss jetzt für alle demokratischen Parteien darum gehen, die Probleme zu lösen. Wir müssen klarmachen, dass Radikalisierung die Krise nicht lösen kann, sondern diese in die deutsche Gesellschaft hineinträgt."

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