"Aggressive Grundstimmung" bei Demos in Köln

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Vorbereitet: Polizeifahrzeuge, darunter Wasserwerfer, in Köln vor dem Hauptbahnhof. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa) - Rund 1000 Menschen sind in Köln gegen Rassismus und Sexismus auf die Straße gegangen. Bei einer Auftaktkundgebung wandten sich Rednerinnen unter anderem dagegen, die Silvester-Übergriffe auf Frauen für "rassistische Hetze" zu instrumentalisieren.

Für den frühen Nachmittag haben die islamfeindliche Pegida-Bewegung NRW und die rechtsextreme Partei Pro Köln eine Demonstration angekündigt.

Die Polizei kontrolliert und durchsucht nach Angaben eines Sprechers einige Teilnehmer, die nach und nach eintrafen. Ein Mann sei bereits in Gewahrsam genommen worden, weil er einen Nothammer dabei hatte.

Hinter dem Kölner Hauptbahnhof haben sich mehrere hundert Rechtsextremisten zu einer Demonstration versammelt. Unter den Teilnehmern seien auch eine Reihe polizeibekannter Hooligans, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei der dpa. Rund 450 Teilnehmer der von Pegida NRW angemeldeten Demonstration seien mit Zügen aus dem Ruhrgebiet angereist und von Beamten begleitet worden.

"Die Stimmung ist sehr aufgeheizt", sagte die Sprecherin. Auch ein Sprecher der Kölner Polizei sprach von einer "aggressiven Grundstimmung". Den rechten Demonstranten ständen zurzeit rund 1300 Gegendemonstranten gegenüber.

Die Demonstration unter dem Motto "Pegida schützt!" steht im Zusammenhang mit den Massenübergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln.

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