Umstrittene Auktion

Trayvon Martin: Todesschütze soll Waffe versteigert haben

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Mit dieser Waffe tötete Zimmerman den erst 17-jährige Trayvon Martin.

Washington - Eine bizarre Auktion ist angeblich zu Ende: George Zimmerman will die Waffe, mit er den unbewaffnete Schwarzen Trayvon Martin erschossen hat, erfolgreich versteigert haben - für eine enorme Summe.

Nach Angaben der Organisation United Gun Group lautet das letzte Angebot auf 138.900 Dollar (umgerechnet 124.000 Euro), berichtete CNN am Mittwoch. 

Die Echtheit dieses Angebots war nicht zu überprüfen. Die seit mehreren Tagen laufende Auktion war vermutlich mehrfach gehackt worden.

Die tödlichen Schüsse auf den 17-Jährigen und der Freispruch Zimmermans hatten in den USA 2012 eine Welle an Demonstrationen ausgelöst. Nach der Ankündigung des Schützen, dass er seine tödliche 9-mm-Pistole versteigern wolle, weil das sein gutes Recht sei, folgte ein Proteststurm im Internet. Die Auktionsseite teilte auf Twitter mit, Zimmerman prüfe nun mehrere Angebote.

dpa

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