Fast 3000 Menschen evakuiert

Vulkanausbruch auf Sumatra

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Im Februar 2014 starben 16 Menschen, als sie von einem heißen Ascheregen aus dem Sinabung getroffen wurden.

Sumatra - Auf der indonesischen Insel Sumatra sind wegen des Ausbruchs des Vulkans Sinabung fast 3000 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Am Dienstagabend sei eine erhöhte Aktivität des Vulkans im Bezirk Karo registriert worden, sagte der örtliche Militärchef Asep Sukarna der Nachrichtenagentur AFP. Polizei und Armee hätten aus Sorge, dass der Vulkan Asche auf die anliegenden Ortschaften niedergehen lässt, vier Dörfer in einem Umkreis von 13 Kilometern um den Vulkan evakuiert. Insgesamt seien 2730 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Im Jahr 2013 mussten 10.000 Menschen evakuiert werden

Nach Angaben der Beobachtungsstelle des 2500 Meter hohen Vulkans hatte der Sinabung seit Sonntag Asche, Rauch und Steine gespuckt. Außerdem sei Lava am Krater zu sehen gewesen. Im Jahr 2013 hatte der Sinabung ebenfalls eine Evakuierungsaktion ausgelöst: 10.000 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht, nachdem der Vulkan aus einem 400-jährigen Schlaf erwacht war. Im Februar 2014 starben 16 Menschen, als sie von einem heißen Ascheregen aus dem Sinabung getroffen wurden.

AFP

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