Vorläufige Entwarnung

Ebola-Verdacht: Charité geht von Malaria aus

Berlin - Die Mediziner der Berliner Charité haben nach der Einlieferung eines Patienten mit Ebola-Verdacht eine vorläufige Entwarnung gegeben.

"Die Charité-Experten gehen zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es sich beim Patienten vom Vivantes Klinikum Am Urban um einen Ebola-Verdachtsfall handelt, sondern dass die betroffene Person vielmehr an Malaria erkrankt ist", teilte die Charité am Montagabend mit. "Dies unterstützt ein positiver Malaria-Schnelltest."

Zum formalen Ausschluss einer Ebola-Erkrankung werde nun zusätzlich noch eine Blutanalyse durchgeführt, deren Ergebnisse in der Nacht auf Dienstag vorliegen sollten. In dem Vivantes-Klinikum am Urban in Kreuzberg war am Montagmittag ein aus Afrika zurückgekehrter Patient untersucht worden mit Krankheitssymptomen, die auch auf Ebola hindeuten konnten. Der alarmierte Amtsarzt entschied daher, den Mann in die Sonderisolierstation der Charité-Klinik zu verlegen.

AFP

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