Seit 16 Jahren unbewohnt

US-Geisterstadt kommt unter den Hammer

Hartford - Die Versteigerung einer sogenannten Geisterstadt Johnsonville im Bundesstaat Connecticut in den USA soll mindestens 800 000 Dollar einbringen.

Die Stadt Johnsonville besteht aus acht historischen Gebäuden und ist seit 16 Jahren unbewohnt. Jetzt zu Halloween am 31. Oktober hoffen die derzeitigen Besitzer auf einen besonders hohen Erlös. Für mindestens 800.000 Dollar, umgerechnet 630 000 Euro soll die Geisterstadt unter den Hammer.

Auf den 250 000 Quadratmetern, die zum Verkauf stehen, liegen unter anderem eine Kapelle, ein Gemeindehaus, ein Einkaufsladen sowie mehrere Wohnhäuser, alle erbaut um 1840. Eine Garnfabrik bildete einst das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde, doch nach einem Blitzeinschlag kam die Produktion zum Erliegen und die Einwohner verließen die Stadt.

Seit dem Tod des ehemaligen Eigentümers im Jahr 1998 blieb die Stadt nach einem Bericht des Senders ABC dann unbewohnt. Eine Immobilienfirma kaufte das Grundstück 2001, entschied sich nun aber zu einer Online-Auktion. Bis Donnerstag können Interessierte ihr Gebot abgeben.

dpa

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