Lebenslang für 45-Jährigen wegen Schießerei im Zug

+
Im Bahnhof von Kempten steht ein Polizist neben dem Regionalzug, in dem der Schusswechsel stattfand. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Kempten (dpa) - Weil er in einem voll besetzten Zug mehrmals auf Polizeibeamte geschossen hat, ist ein 45 Jahre alter Mann zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Das Landgericht Kempten sprach den Augsburger des versuchten Mordes in zwei Fällen schuldig. Als "völlig sinnlose Tat" bezeichnete der Vorsitzende Richter die Schießerei in der Regionalbahn im Allgäu, zu der es vor einem Jahr nach einer Routinekontrolle gekommen war.

Zwei Bundespolizisten wollten den per Haftbefehl gesuchten Begleiter des 45-Jährigen festnehmen. Der 20-Jährige starb beim Sprung aus dem fahrenden Zug. Der Angeklagte und die beiden Beamten wurden schwer verletzt.

Kommentare

Meistgelesen

Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn
Tod im Feuer: Ungarische Schüler sterben auf der Autobahn
Am 23. Januar ist internationaler „Tag der Handschrift“
Am 23. Januar ist internationaler „Tag der Handschrift“
Zehn Jahre nach „Kyrill“: So verheerend wütete der Orkan
Zehn Jahre nach „Kyrill“: So verheerend wütete der Orkan
Schülerin stirbt auf Klassenfahrt: Das war die Todesursache
Schülerin stirbt auf Klassenfahrt: Das war die Todesursache
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer