Krisenrunde

UNO: Bisher fast 10000 Ebola-Fälle in Westafrika

Genf - Im Zuge der jüngsten Ebola-Epidemie in Westafrika haben sich nach Angaben der Vereinten Nationen mittlerweile fast 10.000 Menschen mit dem gefährlichen Virus infiziert.

Die Zahl der registrierten Erkrankungen liege bei exakt 9936, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf mit. Demnach starben 4877 Menschen an Ebola.

Die WHO veröffentlichte die Zahlen nach ihrer dritten Krisenrunde zu der Epidemie, von der vor allem die westafrikanischen Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia betroffen sind. Die Gespräche sollten am Donnerstag fortgesetzt werden, dann sollte auch eine Pressekonferenz dazu stattfinden.

Am Mittwoch hatte die US-Gesundheitsbehörde CDC ihre Kontrollen von Reisenden aus den von Ebola betroffenen westafrikanischen Ländern erneut verschärft. Nach ihrer Ankunft in den USA müssen sich Reisende aus den drei am schwersten betroffenen Staaten künftig 21 Tage lang beobachten lassen, wie die Behörde mitteilte. Das ist der maximale Zeitraum zwischen einer Ansteckung mit dem Virus und dem Auftreten von Symptomen der Krankheit.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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