Windstärke 10

Sturmtief "Wilma" fordert zwei Menschenleben

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Neubrandenburg/Usedom - Sturmtief "Wilma" wütete in der Nacht im Norden Deutschlands. Bei Sturmböen bis zur Windstärke 10 wurden mehrere Menschen verletzt. Zwei Paddler sogar getötet.

Bei schweren Sturmböen sind in Mecklenburg-Vorpommern zwei Menschen umgekommen und mehrere verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag in Neubrandenburg sagte, prallte tags zuvor auf der Insel Usedom ein Kleintransporter gegen einen gerade umgestürzten Baum. Der 53-jährige Fahrer und sein 52 Jahre alter Beifahrer starben, ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt. Sturmtief „Wilma“ erreichte am Montag bis zu 90 Stundenkilometer und damit Windstärke 10, zeitweise hagelte es.

Auf der Mecklenburgischen Seenplatte gerieten Segler und Paddler in Not. Insgesamt wurden etwa 20 Menschen gerettet. Helfer holten allein auf dem Woblitzsee 16 Paddler vom Wasser. Sie hatten den Wellengang unterschätzt. Drei Schüler und drei Erwachsene kenterten mit ihren Kanus. Auf anderen Seen kenterten Segelboote.

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