Er soll in einem Schacht liegen

Militär rät: Gelände für Suche nach Nazi-Zug vorbereiten

Warschau/Walbrzych - Für eine Suche nach einem angeblich in Polen vergrabenen deutschen Zug aus dem Zweiten Weltkrieg müsste nach Ansicht von Militärexperten das Gelände entsprechend vorbereitet werden.

Das teilte die Führung der polnischen Streitkräfte am Montag in einer Stellungnahme mit.

Der Zug, den zwei Männer aus dem niederschlesischen Walbrzych nach eigenen Angaben an der Bahnstrecke zwischen Breslau (Wroclaw) und Walbrzych geortet haben, soll sich in einem Schacht 50 Meter unter der Erdoberfläche befinden.

Experten hatten das Gelände am Freitag in Augenschein genommen. Vor genaueren Untersuchungen mit Bodenradargeräten müssten Müll, Unterholz und alte Baumreste entfernt werden, hieß es. Das Militär warte nun auf eine Stellungnahme der örtlichen Behörden.

Die beiden Schatzsucher hatten ihren Fund Mitte August gemeldet und Ansprüche auf Finderlohn angemeldet. Prompt machten in Polen Gerüchte die Rede, es könne sich um einen Zug mit Raubgold der Nationalsozialisten handeln. Ob der Zug tatsächlich existiert, ist bisher nicht bewiesen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren: Zweifel an angeblichem Bodenradarbild von Nazi-Zug

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

US-Portal rät von Verabredungen mit deutschen Frauen ab
US-Portal rät von Verabredungen mit deutschen Frauen ab
Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
Frau liegt über ein Jahr tot in Wohnung - Nachbarn merkten nichts
Frau liegt über ein Jahr tot in Wohnung - Nachbarn merkten nichts
Betrunkener versinkt nach Unfallflucht im Moor
Betrunkener versinkt nach Unfallflucht im Moor
Gestohlenes Affenbaby in australischen Zoo zurückgekehrt
Gestohlenes Affenbaby in australischen Zoo zurückgekehrt