Angeklagte vor Gericht

Kinder zum Sex verkauft - Mutter gesteht teilweise

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Vor dem Amtsgericht Hamburg räumte die Mutter die Vorwürfe teilweise ein.

Hamburg - Eine Mutter steht vor dem Amtsgericht Hamburg, weil sie ihre Kinder an Männer zum Sex verkauft haben soll. Warum beging die 52-Jährige diese schändliche Tat?

Eine Mutter, die zwei ihrer Kinder an Männer zum Sex verkauft haben soll, hat die Vorwürfe vor dem Amtsgericht Hamburg teilweise eingeräumt. „Ich habe damals als Prostituierte gearbeitet“, sagte die 52-Jährige am Donnerstag zum Prozessauftakt. Dabei habe sie ihre kleine Tochter und ihren Sohn auf Wunsch der Freier einige Male mitgenommen. Es sei zwar zu Sex-Diensten der Kinder gekommen, aber nicht in dem Maße, wie die beiden es bei der Polizei geschildert hätten, betonte die sechsfache Mutter.

Sie muss sich wegen Beihilfe zur Vergewaltigung und zum schweren sexuellen Missbrauch verantworten. Die vorgeworfenen Taten sollen sich zwischen 1994 und 2001 ereignet haben. Doch erst 2014 erstattete die heute 30 Jahre alte Tochter Anzeige.

Demnach hatte die Mutter ihre kleine Tochter an einen Freier vermittelt. Laut Anklage fesselte er das Mädchen in der Wohnung der Mutter im Stadtteil St. Pauli an das Bett und die Heizung, missbrauchte es. Der Tatzeitpunkt sei unklar, das Mädchen sei etwa 9 bis 13 Jahre alt gewesen. Auch ihren Sohn, damals zwischen 9 und 11 Jahren alt, bot die Mutter nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft einem Mann an, der den Jungen zum Oralverkehr missbrauchte.

dpa

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