Heftiger Regen überflutet Straßen und Keller

Nach einem Unwetter müssen Feuerwehrleute in Göttingen ein Auto mit einem Kran aus den Fluten der Leine bergen. Foto: Stefan Rampfel/dpa
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Nach einem Unwetter müssen Feuerwehrleute in Göttingen ein Auto mit einem Kran aus den Fluten der Leine bergen. Foto: Stefan Rampfel/dpa
Starkregen brachte in Sachsen-Anhalt eine alte Mauer zum Einsturz. Laut dem Deutschen Wetterdienst fielen dort innerhalb einer Stunde mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Foto: Matthias Bein
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Starkregen brachte in Sachsen-Anhalt eine alte Mauer zum Einsturz. Laut dem Deutschen Wetterdienst fielen dort innerhalb einer Stunde mehr als 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Foto: Matthias Bein
Eine dunkle Gewitterfront zieht am Himmel über den Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul
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Eine dunkle Gewitterfront zieht am Himmel über den Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul
Eine Straße im Landkreis Göttingen ist nach heftigen Regenschauern in der Nacht überflutet. Foto: Swen Pförtner
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Eine Straße im Landkreis Göttingen ist nach heftigen Regenschauern in der Nacht überflutet. Foto: Swen Pförtner
Die Bundesstraße 27 bei Friedland im Landkreis Göttingen steht unter Wasser. Nach heftigen Regenschauern in der Nacht sind zahlreiche Straßen gesperrt. Foto: Swen Pförtner
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Die Bundesstraße 27 bei Friedland im Landkreis Göttingen steht unter Wasser. Nach heftigen Regenschauern in der Nacht sind zahlreiche Straßen gesperrt. Foto: Swen Pförtner
Nach Unwettern laufen die Aufräumarbeiten in Magdeburg auf Hochtouren. Foto: Jens Wolf
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Nach Unwettern laufen die Aufräumarbeiten in Magdeburg auf Hochtouren. Foto: Jens Wolf
Im Landkreis Göttingen wurde eine Notunterkunft für Flüchtlinge überflutet und musste evakuiert werden. Die 200 Flüchtlinge, die in der Sporthalle untergekommen waren, wurden in eine benachbarte Schule gebracht. Foto: Swen Pförtner/dpa
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Im Landkreis Göttingen wurde eine Notunterkunft für Flüchtlinge überflutet und musste evakuiert werden. Die 200 Flüchtlinge, die in der Sporthalle untergekommen waren, wurden in eine benachbarte Schule gebracht. Foto: Swen Pförtner/dpa

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Dauerregen in einigen Regionen. Das südliche Niedersachsen und Thüringen traf es schon in der Nacht. Eine Turnhalle, in der etwa 200 Flüchtlinge lebten, wurde überschwemmt.

Berlin (dpa) - Nach heftigem Regen in einigen Regionen warnen Meteorologen vor weiteren Unwettern. In einem breiten Streifen in der Mitte Deutschlands könne es wieder Dauerregen geben, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

In der Nacht hatte der Regen Flüchtlingsunterkünfte in Niedersachsen unter Wasser gesetzt. Außerdem kam es zu einem Erdrutsch an der Autobahn 38.

In Groß Schneen, einem Ortsteil von Friedland bei Göttingen, wurde am frühen Montagmorgen eine überschwemmte Turnhalle evakuiert. Dort lebten etwa 200 Flüchtlinge, die nach Feuerwehr-Angaben in ein angrenzendes Schulgebäude umquartiert wurden. In einer Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland mussten in der Nacht außerdem zwei Zelte aufgegeben werden - sie hielten dem Unwetter nicht stand. Wie viele Menschen hier betroffen waren, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand.

In der Nähe war auch die A38 betroffen, die Niedersachsen und das nördliche Thüringen verbindet. Auf Höhe des Heidkopftunnels an der Grenze der beiden Bundesländer rutschte Erdreich auf die Fahrbahn. Im thüringischen Landkreis Eichsfeld waren etwa 30 Orte vom Unwetter betroffen, wie die Rettungsleitstelle mitteilte. Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll.

Im sächsischen Bräunsdorf schlug bereits am Sonntagabend während eines Fußballspiels ein Blitz auf dem Spielfeld ein - 22 Menschen wurden leicht verletzt. Auf einem Campingplatz in Alt-Schadow in Brandenburg fielen Bäume auf mehrere Campingwagen, wie die Feuerwehr mitteilte.

Für heute warnte der Deutsche Wetterdienst nicht nur vor Dauerregen. In der Osthälfte bis ins südöstliche Niedersachsen seien auch einzelne Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich.

Warnlagebericht Deutscher Wetterdienst

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