Geflügelpest-Verdacht: Keulung in der Oberpfalz geht weiter

+
Der Verdacht auf Geflügelpest oder Vogelgrippe hatte sich bei einer Routinekontrolle ergeben. Foto: Marc Müller

Roding (dpa) - Die Tötung von 12 900 Legehennen, Enten, Gänsen und Puten auf einem Geflügelbetrieb im oberpfälzischen Roding ist fortgesetzt worden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle hatte sich der Verdacht auf Geflügelpest ergeben. Unklar war am Montag noch, ob es sich um eine hochpathogene oder eine harmlosere Form des Vogelgrippe-Erregers H5N2 handelt.

Nach Angaben von Bayerns Umweltministerium Ulrike Scharf (CSU) sollten die Ergebnisse voraussichtlich am Dienstag vorliegen. Eine Gefahr für Menschen bestehe nach ersten Erkenntnissen nicht, betonte sie. Am Sonntagmorgen war ein Sperrgebiet von etwa 50 Metern um den Hof errichtet und mit der Tötung der Tiere begonnen worden.

Der Erreger H5N2 spiele "keine wesentliche Rolle" für den Menschen, sagte auch ein Sprecher des Landratsamtes. Für gesundheitliche Fragen von Bürgern wurde dort ein Infotelefon geschaltet.

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
Frau liegt über ein Jahr tot in Wohnung - Nachbarn merkten nichts
Frau liegt über ein Jahr tot in Wohnung - Nachbarn merkten nichts
Gut versteckt: Erbe findet Millionen-Euro-Goldschatz
Gut versteckt: Erbe findet Millionen-Euro-Goldschatz
Betrunkener versinkt nach Unfallflucht im Moor
Betrunkener versinkt nach Unfallflucht im Moor
Gestohlenes Affenbaby in australischen Zoo zurückgekehrt
Gestohlenes Affenbaby in australischen Zoo zurückgekehrt