News-Ticker zur Flugzeugkatastrophe

Egyptair: Ausländische Firmen helfen bei Suche nach Flugschreiber

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Teile des verunglückten Flugzeuges.

Kairo - Ein Flugzeug von Egyptair mit 66 Menschen an Bord ist abgestürzt. Der Flug MS804 war auf dem Weg von Paris nach Kairo. Angeblich hat der Pilot doch einen Notruf abgesetzt. Alle Infos im News-Ticker.

  • Eine Maschine der ägyptischen Fluggesellschaft Egyptair mit der Flugnummer MS804 ist am Donnerstagmorgen im Mittelmeer abgestürzt.
  • Das Flugzeug vom Typ Airbus A320 hatte 66 Menschen an Bord und befand sich auf dem Weg von Paris nach Kairo.
  • Die Ursache ist noch unklar. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Nach Medienberichten könnte ein Brand die Ursache für den Absturz sein. Der griechische Verkehrsminister hält einen "Terrorangriff" für wahrscheinlicher als technisches Versagen.
  • Das ägyptische Militär hat nach eigenen Angaben Wrackteile der vermissten Egyptair-Maschine gefunden.

+++ Ticker aktualisieren +++

+++  Ausländische Firmen helfen Egyptair zufolge bei der Suche nach dem verschollenen Flugschreiber und dem Stimmrekorder der abgestürzten Maschine. Die ägyptische Untersuchungskommission habe eine italienische sowie eine französische Firma angeheuert, um bei der Suchaktion zu helfen, teilte der Chef der Fluggesellschaft, Safwat Muslim, am Mittwoch in Kairo mit. Die Behörden erhoffen sich von den Geräten Aufschluss über die Absturzursache.

Die ägyptische Nachrichtenseite „Al-Ahram“ veröffentlichte am Mittwoch Dokumente, die angeblich vom Piloten der Maschine am Abend des Abflugs in Paris unterschrieben wurden. Diese würden darauf hindeuten, dass es vor dem Abflug keine technischen Probleme an Bord gegeben habe, hieß es.

+++ Untersuchungskommission liefert neue Details: Die geborgenen Körperteile von Insassen der abgestürzten Egyptair-Maschine deuten laut Quellen innerhalb der Untersuchungskommission auf eine Explosion an Bord hin. Dies ging aus den ersten forensischen Untersuchungen hervor, wie es aus Kreisen der ägyptischen Untersuchungskommission zur Absturzursache hieß. Die Absturzursache bleibt aber weiterhin unklar.

+++ Der Absturz der EgyptAir-Maschine bleibt rätselhaft. Nachdem zunächst gemeldet worden war, dass die Piloten keinen Notruf abgesetzt hätten, wird nun gegenteiliges berichtet. Wie der französische Fernsehsender M6 berichtet, soll der Pilot nur wenige Minuten vor dem Unglück die ägyptische Flugsicherung über die Rauchentwicklung informiert und eine Notlandung angekündigt haben. So habe Pilot Mohamed Said Shoukair minutenlang mit der Überwachung diskutiert, was auf einen "Notruf hinaus lief". Weiter berichtet der Sender, der Pilot habe daraufhin einen "schnellen Sinkflug" eingeleitet. EgyptAir streitet den Notruf nach wie vor ab.

+++ Ägypten setzt bei der Suche nach den Flugschreibern jetzt auch ein U-Boot ein. Es sei am Sonntagmorgen entsandt worden, sagte der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi in einer live übertragenen Ansprache.

Gefundene Teile der abgestürzten Egyptair Maschine MS804.

+++ Dass die Piloten sich trotz des Rauchs an Bord nicht per Notruf meldeten, hat dem Luftfahrtexperten und ehemaligen BEA-Direktor Jean-Paul Troadec zufolge nicht unbedingt etwas zu bedeuten. "Möglicherweise hatten sie als Reaktion auf das Ereignis etwas anderes zu tun. Eine Nachricht abzusetzen, ist nicht die erste Priorität." Der Pilot und vereidigte Experte für Absturzermittlungen, François Grangier, sagte: "Ein Feuer ist extrem schnell und heftig, und wenn es sich im Cockpit ausbreitet, geht es in erster Linie darum, den Rauch zu bekämpfen." Die Besatzung hätte in einem solchen Fall Sauerstoffmasken aufgesetzt, und ein Crewmitglied hätte die zu befolgende Vorgehensweise von einer Checkliste ablesen müssen, falls die Bildschirmanzeige nicht mehr zu erkennen gewesen sei. Einen Flugsicherungslotsen zu kontaktieren, sei in solch einer Lage nicht die vorrangige Aufgabe der Crew.

Die Abfolge der automatisch abgesetzten Acars-Meldungen lassen Grangier zufolge darauf schließen, dass alles sehr schnell ging. Der Rauch müsse sich in Windeseile im Cockpit ausgebreitet haben. Die Sichtweite habe "möglicherweise nur einige Zentimeter" betragen. Eventuell habe die Crew gar nichts mehr gesehen. "Und außerdem kann die Hitze sehr schnell unerträglich werden."

+++ Wie wichtig die Blackbox ist, lesen Sie hier in einem separaten Artikel.

+++ Weder der Flugdatenschreiber noch der Stimmenrekorder seien bislang gefunden worden, hieß es am Samstag aus dem ägyptischen Luftfahrtministerium. Die Suche nach weiteren Trümmerteilen wird am Sonntag fortgesetzt. Ägypten wird dabei von Griechenland und Frankreich unterstützt.

+++ Als ACARS wird ein digitales Datenfunksystem zur Übermittlung von Nachrichten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen bezeichnet. Hunderte Airlines nutzen das in den 1970er Jahren entwickelte „Aircraft Communications Addressing and Reporting System“, um Daten zur Position des Flugzeugs, zur noch verbleibenden Menge an Treibstoff oder Fehlermeldungen an die Bodenstation weiterzugeben - per Daten- oder Satellitenfunk. Früher übermittelten die Piloten solche Angaben per Sprechfunk, gerade in der Nähe von großen Flughäfen waren die Frequenzen aber schnell überlastet.

Rauchalarm an Bord

+++ Unmittelbar vor dem Absturz der Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer hat es Rauchalarm an Bord des Airbus A320 gegeben, das bestätigte eine Sprecherin der französischen Behörde für Sicherheit der zivilen Luftfahrt BEA am Samstag in Paris. Der Rauch sei aus vom ACARS-System, das digitale Datenfunksystem zur Übermittlung von automatischen Nachrichten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen, aus dem Toilettenbereich im vorderen Teil der Maschine gemeldet worden, so die Sprecherin. Dieser befindet sich bei Maschinen dieses Typs in direkter Nähe des Cockpits. Ein Rückschluss auf die Ursache des Unfalls ist der BEA zufolge damit nicht möglich. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt und keine Möglichkeit ausgeschlossen, sagte Ayrault. "Der Rauch könnte auf einen Brand infolge eines technischen Problems zurückzuführen sein, er könnte aber auch auf eine Explosion zurückgehen", sagte der Luftfahrtexperte und ehemalige BEA-Direktor Jean-Paul Troadec. Es sei "noch viel zu früh" für irgendwelche Hypothesen.

+++ Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault empfängt am Samstag in Paris Angehörige der Passagiere des abgestürzten Egyptair-Flugzeugs. Ayrault wollte die Familien dabei über den aktuellen Stand der gemeinsamen ägyptischen, griechischen und französischen Bemühungen bei der Suche nach Wrackteilen des Airbus A320 informieren. Zu dem Treffen waren nach Ministeriumsangaben außerdem Botschafter der zwölf Länder eingeladen, aus denen Passagiere und Besatzungsmitglieder stammen.

Bordelektronik soll Rauch registriert haben

+++ Neue Erkenntnisse zur Tragödie um den Egyptair-Flug MS804: Vor dem Absturz des Airbus A320 soll es Rauch an Bord der Maschine gegeben haben. Die Bordelektronik habe Rauch registriert, also habe es wohl auch gebrannt, sagte der Luftverkehrsexperte Tim van Beveren am Freitagabend der Deutschen Welle. Demnach wurde zunächst Rauch aus einer Bordtoilette gemeldet, schon eine Minute später habe das Feuer dann auf die Bordelektronik übergegriffen.

Die Suche nach Wrackteilen soll auch am Samstag weitergehen. Von besonderem Interesse für die Aufklärung der Absturzursache sind die zwei nach wie vor verschollenen Flugschreiber. Am Samstag empfängt zudem der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault in Paris Angehörige der Opfer.

+++ Vor dem Absturz des Egyptair-Fluges MS804 soll die Bordelektronik Rauch registriert haben. Das sagte der Luftverkehrsexperte Tim van Beveren am Freitag der Deutschen Welle. Auch der Nachrichtensender CNN meldete dies unter Berufung auf Daten einer ägyptischen Quelle. Demnach soll das Flugzeug die Rauchwarnung wenige Minuten vor dem Absturz über das satellitengestützte Kommunikationssystem ACARS abgesetzt haben. Van Beveren sagte: „Das System sendete sehr deutliche Meldungen.“

Suche nach Wrackteilen im Mittelmeer

+++ Nach dem Absturz der Egyptair-Maschine über dem Mittelmeer geht auch an diesem Samstag die Suche nach Wrackteilen weiter. Nach Angaben des ägyptischen Militärs werden gezielt die zwei Flugschreiber des Fluges MS804 gesucht. Sie könnten Aufschluss über die noch unbekannte Ursache des Absturzes geben. Am Freitag hatten Suchmannschaften bereits Trümmerteile des Flugzeuges, Körperteile der Insassen und persönliche Gegenstände rund 290 Kilometer nördlich der ägyptischen Küstenstadt Alexandria geborgen.

+++ Am Samstag (9.30 Uhr) empfängt zudem der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault in Paris Angehörige der Opfer. Die Maschine mit 66 Menschen an Bord war am frühen Donnerstagmorgen auf dem Weg von Paris nach Kairo vom Radar verschwunden. Hinweise auf Überlebende gab es nicht. An Bord der Maschine waren vorwiegend Ägypter und Franzosen; Deutsche saßen nicht in dem Flugzeug.

+++ Das ägyptische Militär hat nach Angaben der Fluggesellschaft Egyptair Körperteile von Insassen der abgestürzten Maschine im Mittelmeer gefunden. Zudem seien weitere Trümmerteile, persönliche Gegenstände und Sitze geortet worden, teile die Airline am Freitag mit.

+++ EgyptAir hat mittlerweile via Twitter den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen. "Unser tiefes Mitgefühl gilt den Betroffenen", schrieb die Airline auf ihrem Account.

+++ "Der Krisenstab Ägyptens hat uns über die Bergung eines Körperteils, eines oder zweier Sitze und einiger Kofferteile informiert", sagte Griechenlands Verteidigungsminister Panos Kammenos. Er fügte an: „Wir haben nichts gefunden. Die Leitung hat Ägypten.“

+++ Das ägyptische Militär hat nach eigenen Angaben erste Trümmer der über dem Mittelmeer abgestürzten EgyptAir-Maschine entdeckt. Auch persönliche Gegenstände der Insassen des abgestürzten Flugzeuges seien rund 290 Kilometer nördlich von Alexandria im Meer gefunden worden, erklärte die Armee am Freitag. Die Trümmer sollen nun in Kairo untersucht werden.

+++ Eine weitere Passagierin der verschwundenen Maschine soll identifiziert worden sein. Wie nationalpost.com berichtet, soll es sich um die gebürtige Kanadierin Marwa H. handeln. Die Mutter dreier Söhne soll vom kanadischen Saskatoon nach Kairo gezogen sein, wo sie als Projektmanagerin für IBM arbeitete. H. soll in Paris Familie besucht haben und dann in den Flieger zurück nach Kairo gestiegen sein.

+++ Die Flugnummer MS804 wird wohl nun für immer mit dem Verschwinden der EgyptAir-Maschine in Verbindung gebracht werden. Deswegen hat EgyptAir die Strecke Paris-Kairo laut Berichten mit einer neuen Flugnummer ausgestattet. Künftig trägt sie das Kürzel MS802.

MS804: Schlechtes Wetter erschwert die Suche

+++ Nun kommt auch noch diese Problematik hinzu: Eine Schlechtwetterfront mit starken Regenfällen nähert sich von Westen dem östlichen Mittelmeer - und die könnte die Suche behindern. Wie das griechische Wetteramt am Freitag mitteilte, sollen die Winde südlich von Kreta an Kraft gewinnen und stufenweise Stärke sechs erreichen. Auf Satellitenbildern war zu sehen, wie dichte Wolkenbänder sich im Mittelmeer Richtung Osten bewegten.

+++ Im Netz fragen sich inzwischen immer mehr User, wie es sein kann, dass man mehr als 24 Stunden nach dem Unglück von MS804 keine Spur zu der vermissten Maschine hat. Immerhin sei das Flugzeug vermutlich ins Mittelmeer gestürzt - und nicht in eines der weitaus gewaltigeren Weltmeere, wo die Suche durchaus schwieriger wäre.

+++ Für die Angehörigen der Passagiere sind diese Worte wohl wie ein Nackenschlag: "Wir haben absolut keinen Hinweis auf die Ursache", so Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault am Freitag dem Sender France2. Es würden weiter alle Möglichkeiten geprüft, bisher gebe es aber keine bevorzugte Hypothese.

+++ Auch einen Tag nach dem Verschwinden der EgyptAir-Maschine beherrscht das - wahrscheinliche - Unglück die Medien. So schreibt zu Beispiel die römische Zeitung La Repubblica am Freitag: "Je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird, dass die einzige glaubhafte Hypothese, um den Absturz (...) zu erklären, die eines Attentats ist. Auch wenn es keine offizielle Bestätigung gibt, materialisiert sich eine Mauer der Angst über dem Mittelmeer, eine unsichtbare Barriere, die Europa von der arabischen Welt trennt. Wie vor 1000 Jahren, zu den Zeiten der Kreuzzüge. (...) Jetzt steht dieses Meer für eine psychologische Grenze, die sich jeden Tag weiter ausdehnt und den Traum derjenigen wahr werden lässt, die das Kalifat wollen.“

+++ Vier Luftfahrtexperten aus Frankreich sind zu Untersuchungen in Kairo eingetroffen.  Dabei handele es sich um drei Mitarbeiter der französischen Behörde für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt und einen Vertreter des Flugzeugbauers Airbus, hieß es am Freitag aus Flughafenkreisen in Kairo.

+++ Griechenland und Ägypten haben sich bei der Suche nach dem über dem Mittelmeer verschwundenen Passagierflugzeug weitere Zusammenarbeit zugesichert. Dies teilte das Büro des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras am Freitag mit. Dieser habe dem Präsidenten Ägyptens, Abdel Fattah al-Sisi, in einem Telefonat sein Beileid ausgesprochen.

EgyptAir-Maschine verschwunden: Suche nach MS804 fortgesetzt

+++ Die Suche nach dem im Mittelmeer abgestürzten EgyptAir-Flugzeug ist am Freitagmorgen fortgesetzt worden. Mit dem ersten Tageslicht starteten erneut griechische Flugzeuge in Kreta und suchten im Meer rund 200 Seemeilen südlich der Insel Karpathos und rund 100 Seemeilen vor der ägyptischen Küste. Auch eine griechische Fregatte nehme an der Aktion teil, berichtete das griechische Staatsradio.

+++ Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) hat sich zurückhaltend zu den möglichen Ursachen des Absturzes eines ägyptischen Flugzeugs geäußert. "Wir kennen die Ursachen des Absturzes noch nicht, deswegen bin ich mit Spekulationen sehr vorsichtig", sagte de Maizière in Washington.

De Maizière sagte in Washington, über mögliche Konsequenzen aus dem Absturz könne erst gesprochen werden, wenn die Ursache feststehe. Er hob aber hervor, dass die deutschen Behörden bereits seit dem Absturz einer russischen Passagiermaschine mit 224 Todesopfern über der Sinai-Halbinsel Ende Oktober die Zusammenarbeit mit Ägypten bei der Flugsicherheit verstärkt habe. Ägypten habe seither "große Fortschritte" bei der Verbesserung der Flugsicherheit gemacht.

+++ Auch die Angaben aus Griechenland und Ägypten zum angeblichen Fundort der Wrackteile stimmen nicht überein. Aus dem griechischen Verteidigungsministerium hieß es, das abgesuchte Gebiet liege rund 200 Seemeilen (370 Kilometer) südöstlich der Insel Karpathos, also rund 70 Seemeilen vor der ägyptischen Küste. Dagegen sprach die ägyptische Seite davon, dass Teile des Airbus A320 bei Karpathos gefunden worden seien.

Der Vizepräsident der Fluggesellschaft EgyptAir sagte der CNN-Moderatorin Christiane Amanpour, dass das Flugzeugwrack gefunden worden sei, schrieb CNN im Kurznachrichtendienst Twitter. Für diese Angaben gab es keine weitere Bestätigung.

+++ Und wieder ein Dementi: Griechische Suchtrupps haben nach Angaben des Außen- und Verteidigungsministeriums keine Wrackteile des über dem Mittelmeer abgestürzten Egyptair-Flugzeuges gefunden. Die Informationen über Wrackteile stammten ausschließlich von der ägyptischen Seite, hieß es am Donnerstagabend in Athen.

Demnach haben griechische Helfer die Suche auf Wunsch der Ägypter abgebrochen. Die Flugzeuge seien nach Kreta zurückgekehrt und blieben dort in Bereitschaft. Unklar sei auch, ob ägyptische Einsatzkräfte bereits die Flugschreiber gefunden hätten.

Verwirrung um Wrackteile nach Egyptair-Absturz

+++ Verwirrung um Wrackteile: Nun sollen Wrackteile der vermissten Maschine vor der griechischen Insel Karpathos im Mittelmeer gefunden worden sein. Das geht aus einem Schreiben des ägyptischen Außenministeriums hervor.

+++ Egyptair hat griechischen Medienberichten widersprochen, wonach Trümmerteile der vermissten Passagiermaschine im Mittelmeer gefunden worden seien. „Egyptair hat die zuständigen Behörden in Griechenland kontaktiert. Sie konnten diese Information nicht bestätigen“, teilte die Airline am Donnerstag mit. Das griechische Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, Teile des Wracks von Flug MS804 seien im Meer gefunden worden.

+++ Das ägyptische Luftfahrtministerium will eine Untersuchung wegen der vermissten Egyptair-Maschine einleiten. An den Ermittlungen werde auch Frankreich teilnehmen, sagte der Leiter der Behörde für Flugunfalluntersuchungen, Aiman al-Mukdam. Zudem würden Länder, deren Staatsbürger von dem Unglück betroffen seien, als Beobachter teilnehmen.

+++ Ägypten hat Angehörigen der Passagiere der vermissten Egyptair-Maschine in Paris angeboten, sie nach Kairo zu fliegen. Den Familien seien kostenlose Tickets angeboten worden, sagte der ägyptische Luftfahrtminister Scherif Fathy am Donnerstag in Kairo. In der ägyptischen Hauptstadt würden Betreuer die Angehörigen unterstützen.

+++ Mal wieder soll die Blackbox weitere Hinweise zum Absturz geben. 

Doch wieso dauert es in dem recht eng begrenzten Absturzraum so lange, bis sie gefunden wird? „Das hängt mit der Funktionsweise des Unterwasser-Peilsenders zusammen“, erklärt Martin Fendt vom Flugzeughersteller Airbus. Dieser Sender ist am Flugdatenschreiber und an dem Cockpit-Stimmaufzeichnungsgerät angebracht und sendet mindestens 30 Tage lang akustische Signale - neuere Modelle sollen bis zu 90 Tage lang funktionsfähig bleiben. Er wird bei Wasserkontakt aktiviert und sendet dann sogenannte „Pings“.

„Man muss aber schon relativ nahe dran sein, um die Signale des Unterwasser-Peilsenders zu orten“, sagt Fendt. „Das kann mehrere Stunden, aber auch Tage dauern.“ „Relativ nahe“ bedeute etwa zwei bis drei Kilometer Entfernung zum Sender. Zudem müsse die Blackbox nicht zwangsläufig nahe am Fundort der Maschine liegen. Bei der Suche würde über ein Ausschlussverfahren das Suchgebiet immer weiter eingeengt.

+++ Es mehren sich die Hinweise, dass Trümmerteile gefunden wurden. Ägyptische Suchteams haben an drei weiteren Stellen blaue, graue und orangene Objekte gesichtet, berichtet die Bild-Zeitung. Die Teile waren in der Nähe der großen Gegenstände. Sie sollen eingesammelt und nach Ägypten gebracht werden.

+++ Nun hat er sich doch noch zu einer Vermutung hinreißen lassen. Der Minister Fathy sagte gegen Ende der Pressekonferenz, dass bei einer g enauen Analyse ein "Terrorangriff" wahrscheinlicher sei als technisches Versagen.

Absturz von MS804: Offenbar erste Trümmerteile entdeckt

+++ Suchmannschaften haben zweigroße orange Gegenstände im Meer vor Ägypten entdeckt. Es wird vermutet, dass es sich um Wrackteile des abgestürzten ägyptischen Flugzeugs handelt. Dies berichtete das griechische Staatsfernsehen unter Berufung auf den griechischen Generalstab. Die mutmaßlichen Wrackteile der Egyptair-Maschine seien rund 230 Seemeilen (etwa 420 Kilometer) südöstlich der Insel Karpathos entdeckt worden, hieß es. "Es gab Funde südöstlich von Kreta", sagte Armeesprecher Vassilis Beletsiotis der Nachrichtenagentur AFP. Eine ägyptische Maschine habe die an der Meeresoberfläche treibenden Gegenstände entdeckt, danach seien Schiffe des Suchtrupps an die Stelle geschickt worden.

+++ Der ägyptische Verkehrsminister lehnte jegliche Vermutungen ab, der russische Geheimdienstchef beteiligt sich munter daran. „Allem Anschein nach ist es ein Terrorakt, bei dem 66 Bürger verschiedener Staaten umgekommen sind“, sagte Alexander Bortnikow am Donnerstag der Agentur Interfax zufolge. Details, wieso er das vermute, nannte er nicht. "Wir rufen alle auf, einschließlich der Parnter aus Europa, gemeinsam jene Personen aufzuspüren, die an diesem terroristischen Akt beteiligt sind", sagte Bortnikow bei einem Besuch in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

Der FSB-Chef war Ende 2015 eng in die Ermittlungen nach dem Absturz eines russischen Ferienfliegers in Ägypten eingebunden. Eine Bombe, die vermutlich von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gelegt wurde, riss damals 224 Menschen in den Tod. Russland warf Ägypten daraufhin mangelnde Sicherheit im Flugverkehr vor und brach die Direktverbindungen in das beliebte Urlaubsland ab.

Verkehrsminister: Egyptair-Maschine gilt als vermisst

+++ Die Rettungsteams im Mittelmeer haben bislang keine Spur von dem vermutlich abgestürzten ägyptischen Passagierflugzeug. Es seien noch keine Wrackteile gefunden worden, sagte Ägyptens Luftfahrtminister Scherif Fathy am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Kairo. Die Suche sei ausgeweitet worden. Solange keine Trümmer gefunden seien, werde Flug MS804 als vermisst betrachtet.

+++ Es bleibt dabei, die Pressekonferenz hat keinen roten Faden und läuft chaotisch ab. Wirkliche Informationen gibt es weiterhin nicht.

+++ Laut der Website FlightRadar24, welche die Bewegungen im Luftraum beobachtet, war das Flugzeug am Mittwoch um 03.30 Uhr MESZ in der Hauptstadt Eritreas, Asmara, Richtung Kairo gestartet. Nach gut zweieinhalb Stunden landete die Maschine in der ägyptischen Hauptstadt.

Gut zwei Stunden später - um 08.21 Uhr - hob das Flugzeug nach Tunis ab, wo es nach einer Flugzeit von drei Stunden und zwölf Minuten landete. Der Aufenthalt in der tunesischen Hauptstadt dauerte nur rund eine Stunde. Dann startete das Flugzeug zu seinem Rückflug nach Kairo, wo es um 15.17 Uhr landete.

Nach weniger als zwei Stunden Aufenthalt flog die Maschine erneut in Kairo los, diesmal mit dem Ziel Paris. Der Airbus landete um 21.55 Uhr in der französischen Hauptstadt. Am Mittwochabend um 23.00 Uhr hob das Flugzeug mit 66 Menschen an Bord Richtung Kairo ab, wo es um 03.00 Uhr am Donnerstag landen sollte.

Pressekonferenz zum Egyptair-Absturz

+++ Für einen so tragischen Vorfall geht es auf der Pressekonferenz aber ziemlich ruppig zu. Der Minister würgt die Fragen auf Englisch ab und will diese erst später beantworten. Es kommt zu längeren Pausen. Die Aussage des griechischen Verteidigungsministers wird dementiert. Demnach sei das Flugzeug auf einer Höhe von 37.000 Fuß verschwunden. Es gebe weiterhin keinen Hinweis auf die Ursache des Absturzes. Auch der Schiffskapitän, der einen Feuerball gesehen haben will, verweist der Minister ins Reich der Märchen.

Er beruft sich immer wieder auf Fakten. Mehrere Journalisten sprechen gleichzeitig, sodass der Minister die Fragen nicht versteht und beantworten kann. Ein wildes Durcheinander.

+++ Auf einer Pressekonferenz spricht ein Vertreter der ägyptischen Regierung, Luftfahrt-Minister Scherif Fathy, dass erst das Flugzeug beziehungsweise die Wrackteile gefunden werden müssen. Bis dahin sollten die Medien Spekulationen unterlassen. Ansonsten bestätigt der Sprecher alle bisherigen Fakten. Alle Familien und Angehörigen werden von Experten betreut.

Mit Flugzeugen und Schiffen suchen die Rettungskräfte nach den Wrackteilen im Mittelmeer.

+++ Das Flugzeug der Egyptair ist allen Anzeichen nach abgestürzt. Dies sagte am Donnerstag der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos im griechischen Fernsehen. Die Maschine flog zunächst gegen 3.37 Uhr griechischer Ortszeit (2.37 Uhr MESZ) auf einer Höhe von gut 37 000 Fuß (knapp 11 300 Meter). „Die Maschine befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa zehn bis 15 Seemeilen im ägyptischen Flugraum“, sagte Kammenos. „Dann machte es eine Drehung von 90 Grad nach links und danach eine andere Drehung von 360 Grad nach rechts und fiel auf eine Höhe von 15 000 Fuß. Sein Radarbild verschwand auf einer Höhe von 10 000 Fuß“, sagte der Minister weiter. Griechenland habe alle Länder informiert, die mit diesem Flug zu tun hatten.

Hollande bestätigt Absturz von Egyptair im Meer

+++ Der französische Staatschef François Hollande schließt bei der Suche nach der Ursache für den Absturz des EgyptAir-Passagierflugzeugs "keine Hypothese" aus. "Keine Hypothese ist ausgeschlossen, keine wird bevorzugt untersucht", sagte Hollande am Donnerstag in Paris. "Wenn wir die Wahrheit kennen, werden wir daraus die Konsequenzen ziehen, ob es sich um einen Unfall handelt oder eine andere Hypothese." Hollande verwies darauf, dass viele an einen "terroristischen Anschlag" dächten. Er gab auch zu, dass das Flugzeug im Meer versunken sei.

++++ Für die vermisste Passagiermaschine MS804 von EgyptAir gibt es offenbar keine Hoffnung mehr: Das Flugzeug stürzte mit 66 Menschen an Bord ins Mittelmeer. Eine Chronologie der Ereignisse.

+++ Der Pilot der ins Mittelmeer gestürzten EgyptAir-Maschine hat in seinem letzten Gespräch mit der griechischen Flugaufsicht "kein Problem erwähnt". Wie die griechische Aufsichtsbehörde Ypa am Donnerstag mitteilte, kam der Funkkontakt zustande, als sich die Maschine in 37.000 Fuß Flughöhe in der Nähe der Hauptstadt Athen über der Insel Kea befand. "Der Pilot war guter Laune und hat sich auf Griechisch bedankt", erklärte die Ypa.

+++ Nach dem Absturz der Egyptair MS804 über dem östlichen Mittelmeer könnte auch die Nato in Such- und Rettungsbemühungen einbezogen werden. „Wenn es eine Bitte um Nato-Unterstützung geben sollte, sind wir selbstverständlich bereit zu helfen“, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag in Brüssel. Das Bündnis verfolge die Lage bereits jetzt sehr genau.

+++ Der Absturz von MS804 wirft viele Fragen auf. Handelte es sich um technisches Versagen oder doch um einen Terroranschlag? Was hat es mit den widersprüchlichen Meldungen um ein Notsignal der Egyptair-Maschine auf sich? Wir haben zusammengefasst, was wir über das Flugzeugunglück wissen - und was nicht.

Egyptair: Frankreich hilft bei der Suche nach abgestürzten Flug MS804

+++ Frankreich beteiligt sich mit Flugzeugen und Schiffen an der Suche nach der verschwundenen Egyptair-Maschine. Paris stimme sich eng mit den Behörden in Ägypten und Griechenland ab, sagte der Außenminister Jean-Marc Ayrault am Donnerstag in Paris. Er warnte mehrfach vor voreiligen Spekulationen. „Es gibt bisher überhaupt keine gesicherten Informationen“, sagte Ayrault. Deswegen müsse man sehr vorsichtig sein mit Hypothesen zum Schicksal des Egyptair-Flugzeugs.

+++ Jean-Paul Troadec, ehemaliger Chef der französischen Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA geht davon aus, dass die Ursache für den Absturz ein Anschlag ist. Im Interview mit dem französischen Sender Europe 1 sagte er, dass es sich "fast sicher um einen Anschlag" handle. Bei "normalen" technischen Problemen hätten Crew und Piloten Zeit gehabt, zu reagieren. Aufgrund der Tatsache, dass keine Notfallmaßnahmen ergriffen wurden schließt er, dass es sich um ein "brutales Ereignis" handelte.

+++ Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault hat seinem ägyptischen Amtskollegen Sameh Choukri Unterstützung zugesichert. Beide Länder wollten bei der Aufklärung nach dem Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs eng zusammenarbeiten, hieß es am Donnerstag im Außenministerium in Paris.

+++ Inzwischen hat sich auch der Flugzeugbauer Airbus gemeldet und den Absturz von MS804 bestätigt und Details über die Maschine veröffentlicht:

+++ Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat wegen des Absturzes einer Egyptair-Maschine den Nationalen Sicherheitsrat zusammengerufen. Das Staatsoberhaupt werde am Donnerstag einem Treffen des Gremiums vorsitzen, teilte das Präsidentenbüro nach dem Verschwinden der Maschine am Morgen mit.

MS804 stürzte vor griechischer Insel ab

+++ Die vermisste Passagiermaschine von EgyptAir ist nach Angaben eines Vertreters der griechischen Zivilluftfahrt vor der griechischen Insel Karpathos abgestürzt. Die Maschine sei vom Radar verschwunden, als sie sich im ägyptischen Luftraum aufhielt, und etwa 240 Kilometer von Karpathos entfernt abgestürzt, hieß es am Donnerstag aus Kreisen der Zivilluftfahrt.

Die Maschine war gerade in den ägyptischen Luftraum eingedrungen.

+++ Die Piloten der vermissten Maschine der Egyptair haben sich nach Angaben des Chefs der griechischen zivilen Luftfahrtbehörde beim verlassen des griechischen Luftraums nicht mehr gemeldet. „Als sie zunächst die Insel Kea (nahe Athen) überflogen, haben sie sich normal gemeldet und keine Probleme erwähnt“, sagte Konstantinos Lintzarakis am Donnerstag dem griechischen Nachrichtensender Skai.

+++ In Kairo wurde ein Krisenstab eingerichtet. Das Luftfahrtministerium teilte mit, der ägyptische Ministerpräsident Scherif Ismael sei im Hauptquartier des Krisenstabes eingetroffen und mache sich ein Bild von der Lage. Er habe alle betroffenen Behörden angewiesen, alles Mögliche zur Lösung der Krise zu tun.

+++ Der Flugzeugbauer Airbus hat noch keine genauen Informationen über die verschwundene Maschine der ägyptischen Fluglinie Egyptair. Aktuell würden alle Hinweise zusammengestellt, hieß es am Donnerstag bei Airbus in Toulouse.

+++ Das ägyptische Militär hat Angaben zu einem angeblichen Notsignal des vermissten Passagierflugzeugs von EgyptAir dementiert. In einer Mitteilung auf der Facebookseite des Armeesprechers wurde einer entsprechenden Äußerung eines Vertreters von EgyptAir am Donnerstag widersprochen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

+++ Inzwischen haben einige Schiffe von Marine und zivilen Suchfirmen die mögliche Absturzstelle erreicht. Das Egyptair-Flugzeug zeigte auf der Homepage Flightradar24.com keinerlei drastische Veränderungen in Sachen Flughöhe. Es verschwand einfach vom Radar.

+++ Die Absturzursache von MS804 ist unterdessen noch vollkommen unklar. Laut Kreisen des Luftfahrtministeriums könnte es sich um technisches Versagen wie auch um einen Terroranschlag gehandelt haben.

+++ Die Fluglinie Egyptair hat die Nationalitäten der gelisteten 56 Passagiere des vermissten Flugs MS804 bekanntgegeben. Deutsche standen nicht auf der via Twitter veröffentlichten Liste. 30 Menschen und damit der Großteil kamen aus Ägypten, 15 sind Franzosen, außerdem 2 Iraker. Laut Egyptair waren zudem ein Brite, ein Belgier und ein Portugiese an Bord gelistet. Hinzu kommt jeweils ein Passagier aus Kanada, Kuwait, Saudi-Arabien, dem Sudan, dem Tschad und Algerien.

Behörden bestätigen: MS804 der Egyptair ist abgestürzt

+++ Das vermisste ägyptische Passagierflugzeug ist Kreisen zufolge abgestürzt. Dies hätten erste Suchergebnisse ergeben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Kreisen des Luftfahrministeriums in Kairo.

++++ Das vermisste ägyptische Passagierflugzeugs hat nach Angaben der Fluggesellschaft EgyptAir einen Notruf abgesetzt. Der Notruf sei um 04.26 Uhr (MESZ) eingegangen, weniger als zehn Minuten vor dem Verschwinden des Flugzeugs, teilte die Airline am Donnerstag mit.

+++ Aus Sicht von Frankreichs Premierminister Manuel Valls kann aktuell kein Grund für das Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs ausgeschlossen werden. „Die Informationen kommen schrittweise zusammen“, sagte Valls am Donnerstag dem französischen Sender RTL. Man müsse vorsichtig sein mit Spekulationen. Die französische Seite stehe in Kontakt mit den ägyptischen Behörden.

Eine Egyptair-Maschine des Typs Airbus A320 ist auf dem Weg von Paris nach Kairo vom Radar verschwunden.

+++ Nach dem Verschwinden des Egyptair-Flugzeugs werden von französischer Seite die Familienangehörigen der Passagiere kontaktiert. Zudem sei eine Notrufnummer für Angehörige eingerichtet worden, sagte ein Sprecher des Flughafens Charles de Gaulle am Donnerstag in Paris. Flughafen, Fluggesellschaft und Behörden versuchten, die Angehörigen zu erreichen.

+++ Ägyptens Militär sucht mit Hochdruck im Mittelmeer nach der verschwundenen Passagiermaschine. Flugzeuge und Marineschiffe wurden zu der mutmaßlichen Absturzstelle geschickt.

+++ Hat es über dem Mittelmeer ein Absturzdrama gegeben? Beobachtungen von Anwohnern legen dies nahe:

+++ Ägyptische Rettungskräfte sind am Ort angekommen, an dem die vermisste Passagiermaschine der Fluggesellschaft Egypt Air am Donnerstagmorgen vom Radar verschwunden war. Spezialteams zur Untersuchung und Rettung seien am letzten bekannten Aufenthaltsort der am Abend zuvor in Paris gestarteten Maschine eingetroffen, teilte EgyptAir am Donnerstag auf Twitter mit.

+++ An Bord der vermissten ägyptischen Passagiermaschine waren nach Angaben der Fluggesellschaft Egypt Air keine Deutschen gelistet. Unter den 66 Insassen seien unter anderem 30 ägyptische und 15 französische Passagiere gewesen, wie EgyptAir am Donnerstag auf Twitter mitteilte.

+++ Die französische Flugaufsicht DGAC hat noch keine genaueren Informationen zum Verschwinden des EgyptAir-Flugzeugs. Bisher könne nur das Verschwinden der Maschine mit der Flugnummer MS804 bestätigt werden, hieß es am Mittwoch bei der Flugaufsicht in Paris.

EgyptAir-Maschine auf dem Weg von Paris nach Kairo vermisst

Der Airbus A320 mit der Flugnummer MS804 sei am späten Mittwochabend in Paris gestartet. An Bord seien 56 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder gewesen, darunter ein Kind und zwei Babys, teilte Egypt Air am Donnerstag auf Twitter mit.

Der Fluggesellschaft zufolge habe sich der Airbus zuvor auf einer Höhe von 37.000 Fuß (etwa 11 Kilometer) befunden und war gerade erst etwa 16 Kilometer in den ägyptischen Luftraum eingedrungen. Der Pilot habe insgesamt 6275 Flugstunden absolviert, davon 2101 im dem Airbus 320. Der Co-Pilot könne auf 2766 Flugstunden zurückblicken. Das Flugzeug sei im Jahr 2003 gefertigt worden. 

Das Staatsfernsehen berichtete, der Kontakt zur Maschine sei um 2.45 Uhr am Morgen abgerissen. Auf der Internetseite Flightradar24 ist die Flugroute bis zum Abbruch der Kommunikation nachgezeichnet. Diese endet abrupt über dem Mittelmeer zwischen Kreta, Zypern und dem ägyptischen Festland. 

Nach Angaben des zuständigen Ministeriums brach der ägyptische Luftfahrminister Scherif Fathi einen Besuch in Saudi-Arabien ab und machte sich auf den Weg nach Kairo.

AFP/bix/dpa/ms

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