Tödliche Geisterfahrt nach Jackpotgewinn: Urteil

Wiesbaden - Weil er nach einem Jackpotgewinn in einer Spielbank im Alkohol- und Drogenrausch einen Menschen totgefahren hat, ist ein Mann wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. 

Das Landgericht Wiesbaden verurteilte den 51-Jährigen am Mittwoch zu drei Jahren Gefängnis. Der Mann war als Geisterfahrer auf die A3 geraten. Sechs weitere Menschen wurden bei dem Unfall im November 2011 nahe Idstein im Taunus verletzt. Stunden vor dem Unfall hatte er in der Wiesbadener Spielbank über eine halbe Million Euro gewonnen. Danach feierte er auf einer langen Irrfahrt ohne Schlaf mit Freunden den Gewinn und zahlte bei Bekannten Schulden ab.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

„Postfaktisch“ ist „Wort des Jahres“ 2016 
„Postfaktisch“ ist „Wort des Jahres“ 2016 
Gummibärchen mit Marihuana? 14 Highschool-Schüler im Krankenhaus
Gummibärchen mit Marihuana? 14 Highschool-Schüler im Krankenhaus
Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
Erfinder des Big Mac mit 98 gestorben
US-Portal rät von Verabredungen mit deutschen Frauen ab
US-Portal rät von Verabredungen mit deutschen Frauen ab
Obdachloser wird von Polizei verscheucht und dafür belohnt
Obdachloser wird von Polizei verscheucht und dafür belohnt