Bombenentschärfung in Hannover: 31.000 Menschen betroffen

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Rund 31.000 Menschen in der Südstadt von Hannover müssen ihre Wohnungen verlassen. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) - Nach dem Fund eines Bomben-Blindgängers hat am Dienstagabend in Hannover eine der größten Evakuierungen nach dem Zweiten Weltkrieg begonnen.

Insgesamt rund 31.000 Menschen müssen für die Entschärfung der 250-Kilo-Bombe ihre Wohnungen verlassen. Nach der derzeitigen Planung gehe man frühestens gegen Mitternacht von einer Entschärfung des Blindgängers aus, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Betroffen war unter anderem auch die Staatskanzlei.

Die Bombe war am Vormittag bei Abrissarbeiten auf einem ehemaligen Schulgelände entdeckt worden. Mehr als 70 Jahre lang hatte sie unentdeckt unter dem zuletzt von Gymnasiasten und der Volkshochschule genutzten Gelände in der dicht besiedelten Südstadt gelegen. Von der bislang größten Evakuierungsaktion in Deutschland seit Kriegsende waren 2011 in Koblenz rund 45.000 Menschen betroffen.

Informationen der Stadt zur Bombenentschärfung

Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen

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