23 Tote bei Einsturz von Kasernengebäude in Omsk

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Als die Soldaten schliefen, stürzte ein Teil der Kaserne ein. Foto: Dmitry Feoktistov

Omsk - Nach dem teilweisen Einsturz eines Kasernengebäudes in der sibirischen Stadt Omsk hat sich die Zahl der Toten auf 23 erhöht.

Die Bergungsarbeiten in den Trümmern seien abgeschlossen, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag der Agentur Interfax zufolge. 19 Männer konnten demnach gerettet werden. Viele von ihnen sind schwer verletzt. Bei einigen bestehe Lebensgefahr, sagte Konaschenkow. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Ermittler gingen auch Hinweisen auf möglichen Baupfusch nach, wie Medien berichteten.

Als die viergeschossige Unterkunft in dem Ausbildungszentrum der Luftstreitkräfte einstürzte, schliefen die meisten Soldaten. Die jüngsten Opfer waren 18 Jahre alt. Die Ursache für das Unglück in der Stadt, die mehr als 2000 Kilometer südöstlich von Moskau liegt, war zunächst unklar.

Das Gebäude war Behörden zufolge unlängst saniert worden. Ermittler gingen Hinweisen auf möglichen Baupfusch nach. Sie eröffneten ein Strafverfahren gegen die Baufirma.

Im russischen Fernsehen waren Bilder weinender Eltern an der Unglücksstelle zu sehen. Sie würden auch von Psychologen betreut, sagte Konaschenkow. Kremlchef Wladimir Putin ordnete Hilfe für die Verletzten und für die Hinterbliebenen an, wie sein Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.

Verteidigungsverteidigungsminister Sergej Schoigu unterbrach seinen Urlaub und wies Rettungsflüge für die Verletzten in die Metropolen Moskau und St. Petersburg an. Dort gilt die ärztliche Versorgung als besser. Außerdem sollten alle von der Firma sanierten Gebäude in den Garnisonen nun überprüft werden, sagte Schoigu Medien zufolge.

dpa

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