"Wir könnten nicht glücklicher sein"

Twitter: Bill Clinton als stolzer Opa

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Bill und Hillary Clinton als stolze Großeltern.

Washington - Nur einen Tag nachdem Chelsea Clinton Nachwuchs in das Politiker-Haus gebracht hat, haben sich die stolzen Großeltern zu Wort gemeldet. Und zwitscherten munter drauf los:

Bill und Hillary Clinton sind stolze Großeltern. Chelsea, der einzige Sprössling des Ex-Präsidenten und der früheren Außenministerin, hat eine Tochter zur Welt gebracht. Die Kleine heißt Charlotte, und Oma und Opa sind nach eigenen Angaben außer sich vor Freude über den Familiennachwuchs. Bill Clinton schickte der Kleinen prompt ihren ersten Tweet. „Charlotte, Deine Großmutter und ich könnten nicht glücklicher sein.“

Zuvor hatte die 34-jährige Chelsea das freudige Ereignis am Freitagabend (Ortszeit) selbst bekanntgegeben. Ihr Mann Marc und sie seien „voller Liebe, Ehrfurcht und Dankbarkeit“, twitterte die frischgebackene Mutter. Chelsea Clinton ist seit vier Jahren mit dem Banker Marc Mezvinsky verheiratet. Das Paar lebt in New York.

Unklar bleibt vorerst, wie viel Zeit die Großeltern für die Enkelin haben werden. Anfang nächsten Jahres will Hillary bekanntgeben, ob sie 2016 als Präsidentschaftskandidatin antritt. Die meisten Experten rechnen damit. Umfragen deuten darauf hin, dass die ehemalige First Lady beste Chancen hätte, das Rennen zu gewinnen. Bill Clinton wäre dann der „First Gentleman“ der Nation. Da Politik offensichtlich im Blut der Familie liegt, ulkten US-Medien, dass Charlotte erstmals 2052 als Präsidentschaftskandidatin antreten könnte.

Bill Clinton sagte einen geplanten Auftritt in Colorado ab, um den Sprössling zusammen mit Hillary persönlich begrüßen zu können. Sie seien „so glücklich und dankbar, Großeltern eines wunderschönen Mädchens zu sein“, sagten sie in einer offiziellen Mitteilung. Chelsea gehe es gut, Marc platze vor lauter Stolz: „Charlottes Leben fängt gut an.“

Hillary (66) und Bill (68) hatten sich anscheinend eifrig auf ihre neue Großeltern-Rolle vorbereitet. „Ich sage mir jeden Morgen nach dem Aufstehen: „Misch dich nicht ein, sei da, wenn du willkommen bist, sei liebevoll, nicht urteilend““, sagte der Ex-Präsident kürzlich bei einer Veranstaltung in New York.

In einem ABC-Interview antwortete er auf die Frage, was er sich für seine Enkelkinder erhoffe: „Ich möchte, dass sie wirklich lieben zu leben. Und wenn sie aufwachsen, möchte ich, dass sie daran glauben, dass sie gewisse Verpflichtungen gegenüber Menschen haben, die nicht die Chancen haben, die ihnen offenstehen werden.“

Als junge Mutter sei man noch so sehr damit beschäftigt, die eigene Zukunft zu planen, dass man sich im Nachhinein manchmal wünsche, mehr Zeit für die Familie gehabt zu haben, sinnierte Hillary. „Ich denke, als Großeltern hat man diese Freiheit, jedenfalls hat man mir das erzählt, und ich bin gespannt, ob das so ist.“

Chelsea war erst zwölf Jahre alt, als die Clintons ins Weiße Haus einzogen. Ihre Eltern waren sorgsam darauf bedacht, sie vor dem öffentlichen Rampenlicht zu schützen.

Als Erwachsene hat Chelsea, die an den renommierten Universitäten Stanford, Columbia und Oxford studiert hat, aber selbst eine stärker öffentliche Rolle übernommen. Sie ist stellvertretende Chefin der Clinton-Stiftung, hielt zahlreiche Reden auf Veranstaltungen und arbeitete als Sonderkorrespondentin für den Sender NBC. Den Journalistenjob hängte sie kürzlich an den Nagel.

Charlottes Kinderzimmer ist nach Medienberichten voller Elefantenmotive. Der Schutz der Rüsseltiere ist eines von Chelseas besonderen Anliegen.

dpa

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