Verfolger vor Gericht

Sandra Bullock: Todesangst wegen Stalker

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Sandra Bullock hatte Todesangst. Foto: Claudio Onorati

Los Angeles - Ein Mann, der im vorigen Jahr auf dem Grundstück der Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock in Los Angeles festgenommen wurde, steht jetzt vor Gericht.

Bei einer Anhörung am Donnerstag in Los Angeles wurde im Gerichtssaal ein bei der Polizei eingegangener Notruf der Schauspielerin vorgespielt. Das Promiportal "TMZ.com" und andere US-Medien veröffentlichten Auszüge aus der Tonaufzeichnung. Mit aufgeregter Stimme erklärt Bullock, dass ein Mann in ihr Haus eingedrungen sei. Sie habe sich in ihrem Schlafzimmer in einem begehbaren Wandschrank versteckt. Voller Panik fragt Bullock, ob die Polizei schon in der Nähe sei.  

Verdächtiger festgenommen

Der Vorfall ereignete sich im vorigen Juni. Nach Angaben der Polizei wurde der Eindringling im Garten der Oscar-Preisträgerin festgenommen. Er soll über einen Zaun gestiegen und dann in Bullocks Haus eingebrochen sein. Ihm wird unter anderem Einbruch und Stalking vorgeworfen. Der Eindringling soll unbewaffnet gewesen sein, wie der Sender CBS berichtete. Er habe aber einen an Bullock gerichteten Brief und Zeitungsberichte über den Star bei sich gehabt, hieß es.

Ein Richter muss nach Abschluss der Anhörung darüber entscheiden, ob die Beweislast für einen Prozess ausreicht. Der Mann hatte im Juni auf "nicht schuldig" plädiert. Er sitzt in Untersuchungshaft. 

dpa

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