Auswahlverfahren

NDR-Rundfunkrat kritisiert Naidoo-Nominierung

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Xavier Naidoo sollte zum ESC fahren - dann aber doch nicht.

Hamburg - Die ursprüngliche Entscheidung, Xavier Naidoo zum Eurovision Song Contest zu schicken, war offenbar auch beim internen Rundfunkrat des NDR nicht gut angekommen.

Der NDR-Rundfunkrat hat nach dem Debakel um die ESC-Nominierung von Xavier Naidoo (44) das Auswahlverfahren kritisiert. Die Vorsitzende des Rundfunkrats, Dagmar Pohl-Laukamp, sagte bei der Sitzung am Freitag laut Mitteilung, die ursprüngliche alleinige Nominierung von Xavier Naidoo für den Eurovision Song Contest (ESC) habe „auch im Rundfunkrat zu deutlicher Kritik geführt“. Mit der Revision seiner Entscheidung habe der NDR eine langanhaltende Debatte vermieden, „die weit jenseits des musikalischen Kerns des ESC gelegen hätte“, so die Vorsitzende.

Zugleich begrüßte das Gremium, dass sich NDR-Intendant Lutz Marmor für eine Beteiligung des Publikums an der Kandidatenauswahl ausgesprochen habe.

Der innerhalb der ARD für den Wettbewerb verantwortliche Norddeutsche Rundfunk (NDR) hatte am 21. November Naidoo zunächst ohne die sonst übliche Vorentscheidung als Teilnehmer für den Eurovision Song Contest (ESC) bestimmt, die Nominierung nach heftiger Kritik aber wieder zurückgezogen.

dpa

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