Smithsonian National Portrait Gallery

Kevin Spacey als US-Präsident: Porträt in Washington enthüllt

Washington - Die US-Präsidentschaftskandidaten haben allen Grund, auf Kevin Spacey neidisch zu sein: Das Porträt des US-Schauspielers hängt jetzt nämlich in der Smithsonian National Portrait Gallery.

Frank Underwood hat Hillary Clinton, Donald Trump & Co. weit mehr voraus als nur das Amt des US-Präsidenten: Mit seinem Porträt hat es der fiktive Machtpolitiker aus der Politserie „House of Cards“, verkörpert von Hollywood-Star Kevin Spacey, in eines der bekanntesten Kunstmuseen der USA geschafft. Die Smithsonian National Portrait Gallery in Washington stellt das Bild des britischen Künstlers Jonathan Yeo ab Mittwoch (24. Februar) aus.

Es zeigt Spacey alias Frank Underwood - die Hauptfigur der US-amerikanischen Serie - am Schreibtisch im Büro des US-Präsidenten. Underwood starrt dem Betrachter direkt in die Augen, seine Faust ist geballt. 

Der Schauspieler gefällt sich in der Rolle des skrupellosen und sinistren Politikers - mit dem echten Wahlkampf beschäftige er sich erst gar nicht: „Ich habe selbst eine Wahl zu gewinnen“, sagte Spacey augenzwinkernd zu seiner Rolle. Underwood strebt in der neuen Staffel der Serie den erneuten Einzug ins Oval Office an.

Mit der Enthüllung des Porträts macht Spacey Werbung für die Fortsetzung von „House of Cards“. Der Streamingdienst Netflix zeigt die vierte Staffel der Erfolgsserie in den USA ab dem 4. März.

dpa

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