Nach Wirbel um die blauen Haken

"Gelesen"-Funktion: Rolle rückwärts bei WhatsApp

München - Rolle rückwärts bei WhatsApp: Nachdem der Messenger erst vor einigen Tagen eine neue "Gelesen"-Funktion eingeführt hatte, soll ein neues Update die blauen Haken nun wieder rückgängig machen.

WhatsApp musste sich in den letzten Tagen viel Kritik von verärgerten Nutzern der Messenger-App gefallen lassen. Der Grund: Seit dem letzten App-Update zeigen zwei kleine blaue Haken an, ob eine Nachricht gelesen wurde. Einmal installiert, ließ sich die neue Funktion bislang nicht wieder deaktivieren. Viele Nutzer beschwerten sich in der Folge des Updates über die neue Zwangs-Funktion. Nicht jeder WhatsApp-User will, dass der Gesprächspartner weiß, wann eine Nachricht gelesen wurde.

Jetzt reagiert WhatsApp auf die Beschwerden der Nutzer: Schon bald soll es ein neues Update geben, das die blauen Haken als "Gelesen"-Funktion optional macht. Das berichtet das Internetportal meedia.de. Nutzer des WhatsApp-Messengers sollen also künftig selbst darüber entscheiden können, ob sie den Chatpartner wissen lassen wollen, wann sie eine Nachricht gelesen haben.

Bis dahin müssen Gegner der blauen Haken weiterhin recht umständlich die "Gelesen"-Funktion austricksen. Wann das neue WhatsApp-Update für alle Nutzer verfügbar sein wird, ist noch unklar. Gerüchten zufolge soll allerdings bereits eine Beta-Version in Umlauf sein.

vin

 

Die Top 20 der beliebtesten sozialen Netzwerke

Neue Liste: Top 20 der beliebtesten sozialen Netzwerke

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Kommentare

Meistgelesen

Hassreden: So lasch sind Facebook und Co. wirklich
Hassreden: So lasch sind Facebook und Co. wirklich
Affen erkennen einander am Hintern
Affen erkennen einander am Hintern
YouTube blickt zurück: Die angesagtesten Clips und Trends aus 2016
YouTube blickt zurück: Die angesagtesten Clips und Trends aus 2016
Kein Internet wegen Telekom-Panne: Das können Sie tun
Kein Internet wegen Telekom-Panne: Das können Sie tun
Facebook: Wichtige neue Funktion noch mit Schwächen
Facebook: Wichtige neue Funktion noch mit Schwächen