Windows 10

Microsoft-Chef verteidigt Datensammel-Praxis

München - Im Interview mit dem Münchner Merkur verteidigt der Deutschland-Chef von Microsoft, Alexander Stüger, die Praxis des Datensammelns durch den US-Konzern mit seinem Betriebssystem Windows 10.

"Wenn man die Vorzüge dieser Technik genießen will, braucht man Daten. Wer das nicht möchte, der kann das in den Einstellungen ändern", sagte er im Interview mit dem "Münchner Merkur" (Donnerstagsausgabe). "Wenn Sie sich von der digitalen Windows-Assistentin Cortana vorschlagen lassen wollen, wo sich in der Nähe ein gutes Restaurant befindet, muss das System natürlich wissen, wo Sie sich aufhalten", erklärte er. Verbraucherschützer hatten Windows 10 wegen Datensammelwut kritisiert.

Microsoft baut derzeit in München seine neue Deutschlandzentrale. Dort will der Konzern "eine neue Arbeitswelt schaffen", wie Stüger sagte. Den Mitarbeitern steht es weitgehend frei, wo sie arbeiten möchten, von zuhause oder einem Café aus oder im Büro. Einsparungen etwa durch geringere Büroflächen seien mit dem Konzept nicht verbunden. Im Gegenteil: "Wir geben unter dem Strich deutlich mehr aus, insbesondere wenn man die höhere Gewerbesteuer in München berücksichtigt", so Stüger. Bislang sitzt Microsoft Deutschland in Unterschleißheim (Landkreise München).

Das ausführliche Interview mit Alexander Stüger lesen Sie hier.

Rubriklistenbild: © dpa

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