EU-Koordinator: Zehntausende Helfer für Kampf gegen Ebola nötig

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Der neue EU-Hilfskoordinator Christos Stylianides verlangt eine Aufstockung der Betten für Ebolainfizierte. Foto: Olivier Hoslet

Brüssel (dpa) - Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika werden nach Einschätzung des neuen EU-Hilfskoordinators Christos Stylianides dringend 4000 weitere Betten für die Behandlung von Infizierten benötigt.

"Wir müssen von 1000 derzeit so schnell wie möglich auf 5000 kommen", sagte der Mediziner in Brüssel. Pro Bett brauche es zudem acht Ärzte, Krankenschwestern und andere Helfer. "Das bedeutet, dass wir umgehend mindestens 40 000 Mitarbeiter mobilisieren müssen."

Nach Angaben der Generaldirektion für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der EU-Kommission (Echo) wäre es ein guter Start, wenn 2000 bis 3000 Helfer aus Europa kämen. Es würden nicht ausschließlich Experten benötigt, erklärte Echo-Chef Claus Sorensen. Notwendig seien beispielsweise auch Hilfskräfte, die sich um die Leichenverbrennung kümmerten.

Nach Angaben vom Montag haben die EU und ihre 28 Mitgliedstaaten bislang bereits mehr als 800 Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola zugesagt. In den nächsten Wochen soll die Summe nach einem Beschluss der Staats- und Regierungschef auf mindestens eine Milliarde Euro steigen. Vor dem EU-Gipfel am vergangenen Donnerstag und Freitag stand erst etwas mehr als die Hälfte zur Verfügung.

EU zum Kampf gegen Ebola

EU-Factsheet zu Ebola

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