Autohersteller unter Druck

Darum fahren IS-Terroristen Toyota

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Toyota hat ein Image Problem: IS-Terroristen fahren Pick-ups der Marke. 

Die Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) in Syrien und im Irak sind besonders häufig in Pritschenwagen von Toyota unterwegs. Die US-Behörden haben nun Ermittlungen aufgenommen.

Der japanische Autobauer erklärte sich am Donnerstag bereit, mit dem Finanzministerium in Washington zusammenzuarbeiten, um die Verwendung seiner robusten Kleinlaster durch die Extremisten einzudämmen. "Toyota verfolgt die strikte Politik, niemandem Fahrzeuge zu verkaufen, der sie für paramilitärische oder terroristische Aktivitäten einsetzen könnte", erklärte der Konzern.

Unverwüstlich

Die US-Behörden nehmen nach Angaben von Toyota die internationalen Beschaffungsketten sowie die Kapitalflüsse und Handelsströme im Mittleren Osten unter die Lupe. Die Ermittlungen sind eine Reaktion darauf, dass auf den IS-Propagandavideos immer wieder zu sehen ist, wie die Islamisten mit schweren Waffen auf Toyotas herumfahren. Dabei handelt es sich allerdings um keine neue Entwicklung: Die stabilen Pritschen-Geländewagen, auch von anderen Produzenten wie Nissan, Mitsubishi, Isuzu oder Hyundai, werden rund um die Welt von Extremisten geschätzt, weil sie extrem stabil sind und auch die Motoren lange halten.

Toyota erklärte, dass dies nicht leicht zu ändern sei. Zwar würden die US-Ermittlungen unterstützt, und es gebe interne Prozeduren, um die Nutzung für illegale paramilitärische Zwecke zu verhindern. Aber es sei "unmöglich", alle Weiterverkäufe zu kontrollieren und damit auszuschließen, dass die Wagen in die falschen Hände geraten. Im vergangenen Jahr verkaufte Toyota im Nahen Osten mehr als 820.000 Autos.

AFP

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