Ford Ranger 4x4

Cooler Kraxler mit viel Stil

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Ordentlich Bumms: Der Ford Ranger wühlt sich zuverlässig durch einfach jedes Gelände – 80 Zentimeter Wattiefe und 28 Zentimeter Bodenfreiheit!

Yiiiiha! Frischer Wind bläst durch die Prärie. Und den treibt der neue Ford Ranger 4x4 vor sich her. Denn Pick-ups liegen weiter im Trend.

Ford z. B. hat den Absatz seines „Hinterladers“ in wenigen Jahren fast verzehnfacht, auf mittlerweile 6500 Einheiten. Damit besetzt der Ranger Platz eins in diesem Minimarktsegment – vor dem VW Amarok. Mit einer Lifestylekur, die Farmern und Großstadt-Cowboys gleichermaßen schöne Augen macht, soll der Bestseller seinen Vorsprung möglichst ausbauen: ein (noch) imposanterer Look draußen, viel Neues drinnen und Innovationen unter der Haube. Der wuchtige Chromeinsatz und schmalere Augenschlitze machen die Kühlerfront noch wuchtiger. Das Cockpit ist sehr übersichtlich und verliert sich nicht in Details, Blickfang ist der große zentrale 4c-Touchscreen (auf Wunsch mit Navi-Sprachsteuerung Ford Sync 2).

Auch Eleganz und Straßenkomfort halten durchaus Einzug: Bequeme Ledersitze, elek­trische Servolenkung, Start-Stopp und reichlich optionale Assistenzssysteme wie Spurhaltekontrolle, Tempomat, Notbrems- oder Park­assistent hinten und vorne machen den Off-Roader – sagen wir mal – SUV-geschmackskompatibel. Das ist jetzt kein rumpelnder Redneck-Rowdy mehr. Aber er hat immer noch Bumms! Spitzenmotor im 5,28 Meter langen Ranger ist der 3,2-Liter-Fünfzylinder-Diesel mit satten 200 PS und einem maximalen Drehmoment von 470 Nm. Außerdem ist der Ranger mit 2,2 Liter Vierzylinder-Diesel (130 bzw. 160 PS) zu haben. 

Immer obenauf: der Ranger als „Herr der Gipfel“.

Die gut abgestimmte Sechsgang-Automatik ist in den beiden oberen Linien „Limited“ und „Wildtrak“ sowie in den stärkeren Motorversionen erhältlich. Für doch mehr ursprüngliches Pick-up-Gefühl sorgt die rustikale, aber verlässliche Sechs-Gang-Handschaltung. Egal, welcher Motor, egal, welche Schaltung – die Rangerdiesel haben auf jeden Fall immer genug Schmackes, um das Zwei-Tonnen-Gefährt in aller Ruhe jeden Berg hochzuziehen. 

Fast schon stoisch wühlt sich unser Klettermax (23 Zentimeter Bodenfreiheit, 80 Zentimeter Wattiefe, 28 Grad Böschungswinkel vorne sowie 25 Grad hinten) bei satt wummernden 3000 Umdrehungen im ersten bis zweiten Gang durch jedes Gelände, dass es eine reine Freude ist. Dabei helfen wahlweise zuschaltbarer Heck- (4x2) oder Allradantrieb (4x4). Und die absolut taugliche Bergabfahrkontrolle erledigt den Rest: Gibt man die Zügel einmal mutig in deren Hand, rutscht man quasi von Geisterhand gesteuert wirklich jeden Steilhang sicher herab. Respekt!

Draußen und drinnen hui: Doppelnutzfahrzeug sozusagen. 

Der Ranger steht in fünf Ausstattungs- und drei Kabinenversionen (Einzel, Anderthalb und Doppel) zur Wahl. Fazit: Ein echt cooler und dabei leistungsfähiger Wanderer zwischen den Welten – ab 29 631 Euro bis knapp 40 800 Euro. 

Oliver Menner

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