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21.12.2009 14:35
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ST-Hit-Festival: Stars rocken die Eishalle

Von Melissa Wienzek

„So, jetzt machen mal eben zwei Leute hinten die Bühne und vier verkabeln“, sagt Marcel Halbach und zückt sein Handy. „Ich muss jetzt mal eben telefonieren.“ Der technische Leiter von Sonoplus hat alle Hände voll zu tun. Er muss die acht Mitarbeiter auf die verschiedenen Aufgabenbereiche verteilen, Dinge per Telefon ordern und gleichzeitig die Pizza bezahlen. Denn auch Tontechniker haben irgendwann mal Hunger. „Ich brauche hier noch sechs Ein-Meter-Rohre und zwölf Gerüstschellen“, sagt er ins Telefon. „Aber keine Drehschellen, sondern starre!“

FESTIVALKARTEN

EINTRITT Karten gibt es bis 18 Uhr in den ST-Geschäftsstellen und ab 18 Uhr an der Abendkasse (19 Euro mit ST-Karte, 27 Euro ohne). Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr.

SHUTTLE-BUS Mit der Eintrittskarte gilt freie Rückfahrt vom Festival aus. Die SWS richten extra Sonder-Shuttlebusse ein.

JUGENDSCHUTZ Jugendliche unter 18 Jahren dürfen das Hit-Festival nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen.

Marcel Halbach und sein Team von Sonoplus sind für den technischen Aufbau für das heutige ST-Hit-Festival in der Eissporthalle zuständig. Die Solinger Firma arbeitet hauptsächlich für Radio NRW und betreut den Aufbau von Musikveranstaltungen.

Acht Tonnen Material verarbeitet Sonoplus in der Eishalle

Seit Mittwoch verlegt das Sonoplus-Team hier Kabel, baut die Bühne auf und stellt die Scheinwerfer ein. Bis gestern Abend stand alles, heute werden laut Halbach „lediglich noch Schönheitsarbeiten erledigt“.

Die Mitarbeiter - gekleidet in einheitlichen schwarzen T-Shirts und mit stabilen Schuhen - bauen die Podesttische auf, die jeweils zwei m² groß sind. „Insgesamt gibt das dann eine Bühnenfläche von acht mal zehn Meter, also 80 m²“, erklärt der technische Leiter. 28 Boxen sorgen für die Beschallung, jede von ihnen verbreitet heute Abend mit 99 Dezibel den puren Live-Sound von Stefanie Heinzmann, Marquess und FreiFall. Für das ST-Hit-Festival fahren die Technik-Profis „schweres Geschütz“ auf: „Etwa acht Tonnen Material verarbeiten wir hier, davon sind allein zwei Tonnen im Dach der Bühne untergebracht“, sagt Halbach. „Und ich kann überhaupt nicht sagen, wie viele Kilometer Kabel wir hier verlegen . . .“