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HIT-FESTIVAL Acht Tonnen Technik hat eine Firma in die Halle gesteckt. Das ST war beim Aufbau dabei. Von Melissa Wienzek „So, jetzt machen mal eben zwei Leute hinten die Bühne und vier verkabeln“, sagt Marcel Halbach und zückt sein Handy. „Ich muss jetzt mal eben telefonieren.“ Der technische Leiter von Sonoplus hat alle Hände voll zu tun. Er muss die acht Mitarbeiter auf die verschiedenen Aufgabenbereiche verteilen, Dinge per Telefon ordern und gleichzeitig die Pizza bezahlen. Denn auch Tontechniker haben irgendwann mal Hunger. „Ich brauche hier noch sechs Ein-Meter-Roh
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Stefanie Heinzmann ist einer der Popstars, die beim ST-Hit-Festival am Freitag, 14. August, auftreten werden. Die Besucher sollten ihr dann tief in die Augen schauen: Die Künstlerin ist Brillenträgerin des Jahres 2009. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) zeichnet die Sängerin und Echo-Preisträgerin als Brillenpersönlichkeit aus.
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ST-HIT-FESTIVAL Am Freitag kam die Eishalle ins Schwitzen: Stefanie Heinzmann, Marquess und FreiFall rockten die Bühne. Von Melissa Wienzek Wie im Chor singt das Publikum „Solamente tú, la buena musica“. Sänger Sascha von Marquess hatte die rund 2000 Zuschauer dazu aufgefordert. „Ihr seid großartig!“, ruft er ins Mikrofon. „Mir wird schon richtig warm!“ Kreischende Teenies klammerten sich an der Absperrung fest Marquess traten am Freitagabend neben Stefanie Heinzmann und FreiFall im Rahmen des ST-Hit-Festivals in der Eissporthalle auf, präsentiert von Radio RSG.
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ST-JUBILÄUM Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio sprach beim Festakt über die Rolle moderner Medien. Wir dokumentieren die Rede des Bundesverfassungsrichters.
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JUBILÄUM Für das ST-Hit-Festival verlosen wir „Meet&Greets“. Wer schon immer einmal Popstars hautnah erleben wollte, hat jetzt die Möglichkeit dazu. Für das ST-Hit-Festival am Freitag, 14. August, Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr, verlosen wir jeweils ein Treffen für eine Person mit Stefanie Heinzmann und der vierköpfigen Band Marquess in der Eissporthalle. Im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums des Solinger Tageblatts hat sich der Verlag etwas ganz Besonderes einfallen lassen und das ST-Hit-Festival auf die Beine gestellt. Neben der Soul-Diva Stefanie Heinzmann und den Gute-
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„Lot uns lecker freten jonn, wie man in Solingen sagt“: Mit diesen Worten eröffnete Tageblatt-Verleger Bernhard Boll gestern nach dem offiziellen Festakt zum 200. Geburtstag des Solinger Tageblatts den gemütlichen Teil des Abends. Und die rund 700 geladenen Gäste - Geschäftspartner und ST-Mitarbeiter ebenso wie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden - kamen der Einladung gerne nach.
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Der Verlag B. Boll feierte gestern mit seinen Mitarbeitern sowie mit rund 700 geladenen Gästen das Jubiläum des Solinger Tageblatts im Theater und Konzerthaus. Heute Abend möchte sich der Verlag bei seinen treuen Lesern bedanken - mit einer festlichen Gala im Theater.w
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ABONNENTEN-GALA-SERIE Im ersten Teil der Reihe stellen wir Helen Schneider und Florian Schröder vor. Von Melissa Wienzek Femme Fatale contra schwarzen Humor, Jazz gegen intelligenten Nonsens, Traumobjekt versus Realist: Am Samstag, 22. August, prallen um 19 Uhr im Theater zwei Welten aufeinander - Ausnahmesängerin Helen Schneider trifft bei der ST-Abonnenten-Gala auf Kabarettist Florian Schröder - Überraschungsmomente sind garantiert! Helen Schneider, gebürtige Amerikanerin und eine der markantesten Stimmen unserer Zeit, ist eigentlich klassische Pianistin. Doch bere
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SCHATZKISTEN Alle zweiten Klassen der Grundschulen bekommen vom ST Bücher geschenkt. „Nick Nase und der große Preis“, „Die Hexe Lilli“, „Die Katze“ aus Meyers kleiner Kinderbibliothek, und auch „Die ganze Welt des Wissens“ - 20 Bücher insgesamt. Zum 200-jährigen Jubiläum des Solinger Tageblatts verschenkt der Verlag Bücherschätze. „Alle zweiten Klassen an den Solinger Grund- und Förderschulen bekommen eine Schatzkiste“, erzählte Tageblatt-Verleger Bernhard Boll gestern den Kindern in der Mensa der Grundschule Kreuzweg - 74 Kisten insgesamt. „ Jetzt habt ihr neb
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An dieser Stelle finden Sie alle Videos rund um das ST-Jubiläum. Klicken Sie einfach die Links an und schon sind Sie mittendrin in den Festlichkeiten: vom ST-Hit-Festival mit bekannten Musikern bishin zur Abonnenten-Gala im Theater und Konzerthaus.
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„Auch wenn es mir in der Seele wehtut, auf den Bundesligaspieltag sollten wir auch eingehen“, schlug Katrin Müller-Hohenstein in der Vorbesprechung mit ihren Sport-Talk-Gästen vor. „The show must go on“ - da ist die in Bayern lebende Moderatorin ganz Profi, auch wenn sie die Niederlage ihres FC Bayern in Mainz schmerzte.
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Freiheit. Dieses kostbare Gut hat ST-Verleger Bernhard Boll (62) und seiner Zeitung immer besonders am Herzen gelegen. „Denn Freiheit ist wie ein Muskel“, sagt er. „Wenn man nichts für sie tut, kann man sie leicht verlieren.“ In 200 Jahren Solinger Tageblatt hat Freiheit oft eine wichtige Rolle gespielt - so auch gestern beim großen Festakt im Theater.
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ABONNENTEN-GALA Begeisterter Beifall im ausverkauften Solinger Theater: Die Abonnenten-Gala zum 200. Geburtstag des Solinger Tageblatts bot ein abwechslungsreiches Programm mit Stargästen und vielen Höhepunkten. Der Jubiläums-Film ist jetzt auch im Internet zu sehen.
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Solche Überlegungen sind gewiss wichtig, womöglich greifen sie aber doch zu kurz, und zwar erheblich zu kurz. Diese Diskussionen sind eher harmlos, wenn man an die sich abzeichnenden Umwälzungen denkt, die der Presse bevorstehen könnten und zum Teil schon deutlich auf dem Weg sind. Schon heute nutzen in Europa und den USA bis zu 80 % vor allem der jüngeren Menschen weder Zeitungen noch Rundfunk, sondern Onlineangebote als Hauptinformationsquellen, wobei die Verweildauer im Internet ständig steigt. Dabei sind zwei Faktoren für das Thema Presse und De
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Carl Ruß (1838 bis 1925) wurde als Sohn des verdienten Walder Lehrers gleichen Namens geboren. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und trat 1861 als Handlungsreisender in die 1825 von Philippe Suchard gegründete Schokoladenfabrik Suchard im schweizerischen Neuchâtel ein, wo er dank seines Verkaufstalents, seiner kaufmännischen Fähigkeiten und seiner Sprachkenntnisse rasch aufstieg. 1868 heiratete Ruß Suchards Tochter Eugenie und nannte sich Carl Ruß-Suchard. Seit 1867 in der Geschäftsleitung der Firma tätig, wurde er 1884 nach dem Tod Philippe Suchards alleiniger Geschäftsführer.
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Walter Scheel wurde 1919 in Höhscheid geboren und ist FDP-Politiker. Er war von 1961 bis 1966 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, von 1969 bis 1974 Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers. Nach dem Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt am 7. Mai 1974 war Scheel neun Tage lang geschäftsführender Bundeskanzler. Von 1974 bis 1979 war er der 4. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Als Bundespräsident verweigerte er 1976 einem Gesetz zur Abschaffung der Gewissensprüfung bei Kriegsdienstverweigerern seine Unterschrift, da er die Zus
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Emil Kronenberg wurde 1864 als Sohn eines Arztes in Leichlingen geboren. Nach Studium und Promotion ließ er sich 1894 als HNO-Facharzt in Solingen nieder. 1899 rief Kronenberg mit mehreren Kollegen das Bethesda-Krankenhaus ins Leben. Noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs initiierte der Kulturfreund die erste Solinger Volkshochschule. Nachdem er als Arzt den Ersten Weltkrieg begleitet hatte, wurde Kronenberg Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei in Solingen. 1926 wurde auf seine Initiative hin die Stadtbücherei eröffnet. Nach der Machtübernahme Hitlers 1933 ging es für de
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Friedrich Albert Lange wurde 1828 im Stadtteil Wald als Sohn eines reformierten Pfarrers geboren. Er ging als Philosoph, Pädagoge, Ökonom und als Sozialist in die Geschichte ein. Nach Studium und Promotion war Lange als Privatdozent für Philosophie und Pädagogik sowie als Gymnasiallehrer tätig. 1862 trat er aus Protest gegen die Politik Bismarcks aus dem Schuldienst aus. Kurz darauf wurde er Sekretär der Duisburger Handelskammer und Redakteur für die „Rhein- und Ruhrzeitung“. Zunehmend widmete sich der gebürtige Walder politischen Fragen. Seine öffentliche Tätigkeit gipfelte schließl
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August Dicke (1859 bis 1929) war Kommunalpolitiker und der erste Oberbürgermeister von Solingen. Dicke studierte Rechtswissenschaft und ging 1888 als Gerichtsassessor nach Berlin. Erste Erfahrungen in der kommunalen Verwaltung einer Stadt erwarb Dicke in Hagen, von wo er 1892 als Beigeordneter nach Elberfeld und dann nach Solingen wechselte. Hier wurde er Oberbürgermeister und behielt dieses Amt über 30 Jahre hinweg bis 1928. Er wurde damit das dienstälteste Stadtoberhaupt in der Rheinprovinz. Dicke führte Solingen durch schwierige Zeiten während des Ersten Weltkrieges und der Weimar
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Herbert Schade (1922 bis 1994) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der in den 1950er Jahren zur Weltspitze im Langstreckenlauf gehörte. Sein größter Erfolg ist die Bronzemedaille im 5000-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Mit dem Sieger dieses Rennens, Emil Zátopek, verband ihn später eine lebenslange Freundschaft. 1956 startete er in der gemeinsamen deutschen Mannschaft für die Bundesrepublik bei den Olympischen Spielen in Melbourne und wurde Zwölfter im 5000-Meter-Lauf und Neunter im 10 000-Meter-Lauf. 1948 wurde er erstmals deutscher
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Der Maler und Glaskünstler Georg Meistermann (1911 bis 1990) studierte seit 1928 an der Düsseldorfer Kunstakademie, bis ihm 1933 die Ausstellung seiner Werke verboten wurde, bildete sich dann autodidaktisch weiter und arbeitete als freier Zeichenlehrer. Ausgehend vom Spätkubismus und beeinflusst von Alfred Manessier, entwickelte er einen zunehmend abstrakten Stil. Neben Gemälden, Portraits und Wandbildern gestaltete Meistermann seit 1937 vor allem kirchliche und profane Glasfenster (unter anderem 1957 für die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche in Berlin). Seit 1952 lehrte er als Profe
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Zu den Großen auf der Opernbühne gehörte der Tenor und Opernregisseur Werner Hollweg (1936 bis 2007). Die Gesangsausbildung erhielt der spätere Kammersänger in Detmold und Lugano sowie in München. Sein Debüt gab er 1962 an der Wiener Kammeroper. Die ersten Engagements führten ihn nach Bonn, Gelsenkirchen und Düsseldorf. Nach einem erfolgreichen Vorsingen bei Herbert von Karajan folgten bald die Deutsche Oper Berlin und die Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen gehörte er über zwei Jahrzehnte zu den meistgefeierten Mozart-Interpreten. In den 1980er Jahren begann er außerde
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Er produziert Remixes für Stars wie Robbie Williams, Herbert Grönemeyer, Bob Sinclar, Rosenstolz oder die Pet Shop Boys und steht in den angesagtesten Clubs an den Plattentellern: DJ Kurd Maverick, alias Cihan Ötün. Rhythmus-Gefühl und Talent machten sich bei dem Solinger schon früh bemerkbar, als er in einer türkisch-kurdischen Musikgruppe erste Bühnenerfahrungen sammelte, später entdeckte er sein Interesse für House-Musik. Trotz Ruhm, Reisen rund um den Erdball und DJ-Sets vor Zehntausenden von Menschen bleibt er seiner Heimatstadt treu: Hier leben Freunde und Familie - die sind ih
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„Sieh doch im Picard nach!“ Wer sich unsicher ist, welche Bedeutung ein bestimmtes Wort im Solinger Platt hat, oder gar, wie es geschrieben wird, kann heute noch auf den Solinger Sprachschatz zurückgreifen, den Picard verfasst hat. Heimatforscher Rudolf Picard wurde am 11. September 1889 in der Hofschaft Külf geboren. Er starb am 23. Januar 1976. Als Lehrer wirkte er bis zu seiner Pensionierung 1955. Für seine Verdienste bekam er den Ehrenring der Stadt Solingen. Die Abteilung Solingen des Bergischen Geschichtsvereins verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft. Neben seiner Lehramtstätigkei
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Über Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ hat Richard David Precht seine Dissertation geschrieben, und sein jüngstes Buch gilt dem „unordentlichen Gefühl“ - der Liebe. Der 44-Jährige Populär-Philosoph wuchs in Solingen auf. Beide Eltern waren friedensbewegte, engagierte Menschen, die zwei seiner vier Geschwister aus Vietnam adoptiert hatten. Heute lebt Richard David Precht in Köln und in Luxemburg. Er ist mit der luxemburgischen Star-Moderatorin Caroline Mart verheiratet. In ihrer Patchworkfamilie leben vier Kinder, sein Sohn Oskar ist der jüngste. Seitdem Richard David Precht sei
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„Das Superweib“ hat Veronica Ferres auf der Karriereleiter nach oben gebracht. Aber auch ihre Rollen in „Schtonk“, „Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ und ihre Rolle als Schauspielerin „Maria“ in der Mediensatire „Late Show“. Veronica Ferres wurde 1965 geboren. In dem ZDF-Zweiteiler „Eine ungehorsame Frau“ zeigte sie, was alles in ihr steckt. 2001 verkörperte sie die Nelly Mann in „Die Manns“. Sie spielte die Emilie Flöge in der Filmbiografie „Klimt“. Und junges Publikum entdeckte sie in „Die Wilden Hühner“. Die heute 44-Jährige besuchte das Gymnasium Schwerts
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Weltweit trauern die Menschen über den unerwarteten Tod der gebürtigen Solingerin Pina Bausch am 30. Juni. Sie wurde 1940 als drittes Kind des Gastwirtpaars Anita und August am Central geboren. Bereits mit 15 Jahren schaffte sie es an die Folkwang-Hochschule. Nach intensivem Studium in den USA übernahm sie 1972 die Leitung des Tanztheaters in Wuppertal. Mit ihren Tanztheaterstücken eroberte sie die Weltspitze des Modernen Tanzes. Vielfach wurde sie für ihr Werk ausgezeichnet. Pina Bausch lebte und arbeitete mit dem Bühnenbildner Rolf Borzik, der 1980 an Leukämie starb. Danach lebte s
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Hermann Friedrich Gräbe wurde am 19. Juni in Gräfrath geboren. Er starb am 17. April 1986 in San Francisco. Ab 1941 arbeitete der gelernte Ingenieur als regionaler Manager einer Solinger Baufirma in der deutsch besetzten Ukrainne. In Dubno wurde er Zeuge des Massakers an der jüdischen Bevölkerung. Dem überzeugten Nazi-Kritiker gelang es, Tausende von Juden mit gefälschten Papieren zu versorgen und offiziell auf Baustellen zu beschäftigen. Gräbe schaffte es, Aufzeichnungen über die Mordtaten in den Westen zu retten. Er war Zeuge während des Nürnberger Prozesses im Jahr 1946. Das hatte
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Der Gräfrather Karl Wilhelm Eduard Mager (1810 bis 1858) war der Sohn eines Schneiders. Bis 1827 besuchte er die Volksschule in Gräfrath. Das Abitur machte er in Düsseldorf. Nach dem Militärdienst studierte er ab 1828 Naturwissenschaften, Philosophie, Literatur- und Sprachwissenschaft in Bonn, Paris (1830 bis 1833) und in Berlin (1833 bis 1834). In Paris hatte er den Sprachmethodiker Joseph Jacotot kennengelernt, der sein Interesse auf die Beschäftigung mit Unterricht lenkte. 1853 reiste der gebürtige Solinger mit Alexander von Humboldt nach Russland. Von 1837 bis 1838 war er Profess
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Mit gerade 21 Jahren gründete Peter Knecht (1798 bis 1852) in Solingen eine eigene Schneidwarenfabrik. Schon in jungen Jahren widmete er sich sozialen Belangen. 1848 - im Jahr der Revolution - wandte er sich politisch auch gegen das Warenzahlen: Hierbei handelte es sich um die Bezahlung der Arbeiter mit Waren statt mit Geld. Im September 1847 treten erstmals Demokraten in Solingen auf. Ende Oktober macht Landrat Graf von dem Busche-Kessel einen erneuten vergeblichen Versuch, die Regierung zum Eingreifen gegen das Warenzahlen zu bewegen. Im selben Monat erscheint die Broschüre „Keine
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