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21.07.2009 15:42
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Werner Hollweg
Zu den Großen auf der Opernbühne gehörte der Tenor und Opernregisseur Werner Hollweg (1936 bis 2007). Die Gesangsausbildung erhielt der spätere Kammersänger in Detmold und Lugano sowie in München. Sein Debüt gab er 1962 an der Wiener Kammeroper. Die ersten Engagements führten ihn nach Bonn, Gelsenkirchen und Düsseldorf. Nach einem erfolgreichen Vorsingen bei Herbert von Karajan folgten bald die Deutsche Oper Berlin und die Wiener Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen gehörte er über zwei Jahrzehnte zu den meistgefeierten Mozart-Interpreten. In den 1980er Jahren begann er außerdem als Regisseur zu arbeiten, gleichzeitig wandte er sich der zeitgenössischen Musik zu. In der deutschen Erstaufführung von Alfred Schnittkes „Leben mit einem Idioten“ sang er die Titelpartie. Als Sänger arbeitete er mit namhaften Künstlern wie Otto Klemperer, Rafael Kubelik, Igor Markevitch, Zubin Mehta, Claudio Abbado, Pierre Boulez, Yehudi Menuhin sowie Carlo Maria Giulini. Nach einer zehnjährigen Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau lebte Werner Hollweg bis zu seinem Tod dort.
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