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Karl Wilhelm Eduard Mager
Der Gräfrather Karl Wilhelm Eduard Mager (1810 bis 1858) war der Sohn eines Schneiders. Bis 1827 besuchte er die Volksschule in Gräfrath. Das Abitur machte er in Düsseldorf. Nach dem Militärdienst studierte er ab 1828 Naturwissenschaften, Philosophie, Literatur- und Sprachwissenschaft in Bonn, Paris (1830 bis 1833) und in Berlin (1833 bis 1834). In Paris hatte er den Sprachmethodiker Joseph Jacotot kennengelernt, der sein Interesse auf die Beschäftigung mit Unterricht lenkte. 1853 reiste der gebürtige Solinger mit Alexander von Humboldt nach Russland. Von 1837 bis 1838 war er Professor für Deutsche Sprache am Collège in Genf. Er lebte später als freier Schriftsteller in Zürich und wirkte immer wieder an unterschiedliche Orten als Lehrer oder Schulleiter. Im Solinger Stadtarchiv ist ein Mager-Archiv eingerichtet. Er starb am 10. Juni 1858 in Wiesbaden.
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