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Herbert Schade
Herbert Schade (1922 bis 1994) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der in den 1950er Jahren zur Weltspitze im Langstreckenlauf gehörte. Sein größter Erfolg ist die Bronzemedaille im 5000-Meter-Lauf bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki. Mit dem Sieger dieses Rennens, Emil Zátopek, verband ihn später eine lebenslange Freundschaft. 1956 startete er in der gemeinsamen deutschen Mannschaft für die Bundesrepublik bei den Olympischen Spielen in Melbourne und wurde Zwölfter im 5000-Meter-Lauf und Neunter im 10 000-Meter-Lauf. 1948 wurde er erstmals deutscher Meister – im 5000-Meter-Lauf in 15:10,48 Minuten. Am 10. August 1951 lief er in Stockholm als erster Deutscher die 10 000 Meter unter einer halben Stunde (29:55,4 Minuten). 1955 erhielt er den vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vergebenen Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis. 1958 beendete er seine aktive Laufbahn und war danach Sportreferent bei der Solinger Verwaltung. Nach ihm wurde die Sportanlage an der Schaberger Straße benannt.
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