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August Dicke
August Dicke (1859 bis 1929) war Kommunalpolitiker und der erste Oberbürgermeister von Solingen. Dicke studierte Rechtswissenschaft und ging 1888 als Gerichtsassessor nach Berlin. Erste Erfahrungen in der kommunalen Verwaltung einer Stadt erwarb Dicke in Hagen, von wo er 1892 als Beigeordneter nach Elberfeld und dann nach Solingen wechselte. Hier wurde er Oberbürgermeister und behielt dieses Amt über 30 Jahre hinweg bis 1928. Er wurde damit das dienstälteste Stadtoberhaupt in der Rheinprovinz. Dicke führte Solingen durch schwierige Zeiten während des Ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik. Gegen politischen Widerstand von allen Seiten richtete er im Jahr 1920 Volksküchen ein. Außerdem trieb Dicke die Zusammenfassung Solingens mit den umliegenden Gemeinden Gräfrath, Höhscheid, Ohligs und Wald zur Großstadt Solingen voran. Sie wurde vier Monate nach seinem Tod 1929 realisiert. August Dicke starb ein Jahr nach seinem Rückzug aus dem Amt. Zum damaligen Zeitpunkt trug er bereits den Titel des Ehrenbürgers.
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