Wuppertal. Zwei Stunden hat Uni-Rektor Lambert T. Koch am Mittwochabend mit zehn streikenden Studenten und acht Fachschaftsvertretern über ihre Sorgen und Wünsche im Zusammenhang mit der neuen Studienordnung („Bologna-Prozess) diskutiert. Vorrangiges Thema: die seit 2007 bestehende Überlastung des Fachs Germanistik in Wuppertal. Zuvor hatte die Hochschulleitung ein Fünf-Punkte-Memorandum zur weiteren Umsetzung des „Bologna-Prozesses“ vorgelegt. Danach will man sich bemühen, stoffliche Überfrachtung zu vermeiden, die Prüfungsfrequenz zu reduzieren, auf Anwesenheitspflichten - wo didaktisch nicht erforderlich - zu verzichten, nationale und internationale Mobilität zu unterstützen sowie das Wahlpflichtangebot zu vergrößern. Das Memorandum im Wortlaut: