TENNIS Damen 30 und zweites Herren-Team müssen um ihre hohen Spielklassen bangen.
Von Jürgen König
Anfang Mai begann im Tennis die Sommer-Saison, das Pfingst-Wochenende stellte für die Solinger Teams von der Niederrheinliga bis zu den Bezirksklassen eine willkommene Verschnaufpause dar. Am kommenden Wochenende geht es mit Volldampf zum Endspurt über, ehe am letzten Juni-Wochenende rechtzeitig zu den Sommerferien alle Entscheidungen gefallen sein müssten.
Die verheißen für das klassenhöchste Trio aus der Klingenstadt wenig Gutes - Abstiegskampf mit nicht gerade den besten Karten ist angesagt. So bei den Damen 30 des Solinger TC 02, die in der Niederrheinliga zwar schon Lehrgeld zahlen mussten, aber immerhin einen Sieg auf ihrem Konto haben. Am Samstag (Beginn um 14 Uhr) kommt GrünWeiß Oberkassel an die Widderter Straße, beim Abschluss geht es am 20. Juni zum punktlosen Schlusslicht VfL Grafenwald.
Zum TC Kaiserswerth (Samstag, 14 Uhr) müssen die Herren des STC reisen, die in der 1. Verbandsliga bislang auf übermächtige Gegner getroffen sind. Was nicht verwundert, haben die Trainer Karsten Saniter und Markus Förster hinter sich selbst an den Spitzenpositionen doch auf junge Akteure gesetzt. Die teilweise als Junioren bislang eine prächtige Saison spielen und den Titel in der 1. Verbandsliga anpeilen. „Es ist unser Ziel, sie auf ansprechendem Niveau zu integrieren. Und deswegen wäre ein Abstieg mit den Herren auch kein Beinbruch“, erklärt Chefcoach Saniter, der bislang vergeblich auf Profi-Unterstützung in Person von Martin Emmrich oder Max Raditschnigg hoffte. Die anderen Zweitliga-Asse sind für die zweite Mannschaft nicht spielberechtigt - das gilt auch für Clinton Thomson, der bei der Qualifikation zum Challenger-Turnier in Fürth mit 7:5, 3:6, 2:6 gegen den Franzosen Nicolas Renavand ausschied. Karsten Saniter, der das Zweitliga-Team betreuen wird, hofft auf zunehmend gute Ergebnisse seiner Profis. Einige sind derzeit auch noch in anderen Ligen im Einsatz: Gero Kretschmer, Sascha Klör und Marius Zay in Österreich, Neuzugang Kevin Deden in den Niederlanden.
TSG sehnt die Rettung herbei
Ein Sieg, und die Rettung ist da. Diese Rechnung stellen die Herren 55 der TSG in der 1. Verbandsliga auf, am Samstag könnte der entscheidende Schritt gelingen. Zu Gast ist ab 14 Uhr am Dingshaus der Tabellennachbar aus Kapellen. „Es wird eng, aber wir haben eine starke Formation“, sagt Teamsprecher Harald Voos. Danach stehen die Begegnungen gegen die Spitzenteams (Hamborn, Veert) ins Haus.
In den unteren Ligen stehen schon die ersten Auf- und Absteiger fest. So auch in der Bezirksklasse A der Herren 65, wo die Routiniers des STB ihr Meisterstück mit dem 8:1 über den Lokalrivalen von der TSG vollendeten. Alle 14 Mitglieder der Mannschaft wurden mindestens einmal eingesetzt, 31:5 Spiele sprechen für die Dominanz des viermal siegreichen Neu-Bezirksligisten.
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