Gut möglich, dass der 1. FC Union eine zweite Chance gegen den Wuppertaler SV 2 erhält. Jedenfalls hat der Verein gestern einen Protest gegen die Wertung der 1:3-Niederlage vom Sonntag vorbereitet, der bis 48 Stunden nach Spielende per Einschreiben bei der Verbandsspruchkammer eingehen muss. Grund ist ein Regelverstoß des Schiedsrichters unmittelbar vor dem Wuppertaler Treffer zum 2:1. Falls einem Solinger Einspruch stattgegeben wird, ist ein Wiederholungsspiel wahrscheinlich.
Wie bereits gestern berichtet hatte der Schiedsrichter einen Salto-Einwurf von Unioner Tim Vodeb mit gelber Karte und Freistoß für den WSV geahndet. Aus diesem Freistoß entwickelte sich das 2:1, 15 Sekunden später war der Ball im Netz. „Die Regeln geben weder den Freistoß noch die gelbe Karte her“, weiß Kreisobmann Manfred Neufeld, früher selbst Bundesliga-Schiedrichter. ma