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04.04.2012 10:14
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Solinger Säbelfechter gewinnt Bronze-Medaille

Grandios begannen die Fecht-Weltmeisterschaften der Junioren aus Solinger Sicht – Richard Hübers musste seinen Siegeszug erst im Halbfinale beenden. Nach packendem Match mit dem Südkoreaner Woo Sun Kim, das auch für den Deutschen vorübergehend und noch in der Endphase Vorteile bereit hielt, hieß es am Ende hauchdünn 14:15 gegen Hübers. Kim hatte zuvor schon dessen Teamkollegen Maximilian Kindler ausgeschaltet. Für das Solinger Säbel-Ass blieben Bronze, die beste Platzierung eines Deutschen und die Hoffnung, im Teamwettbewerb den ganz großen Wurf zu landen.

In Moskau war Richard Hübers von Anfang an voll da. In seiner Vorrunden-Gruppe landete er fünf Siege bei einer knappen Niederlage und war aufgrund seiner 28:11-Treffer gleich einer der Top-Gesetzten für die K.o.-Runden der besten 64. Der Weg zur Medaille, die bereits mittags feststand, war ein einziger Sturmlauf des über 1,90 Meter großen Solingers. In jedem der vier Gefechte bis ins Viertelfinale legte Hübers sofort einige Punkte Differenz zwischen sich und seinen Gegner. Der Kanadier Fares Arfa wurde mit 15:3 Treffern geradezu deklassiert. Den Vietnamesen Than Vu und den Österreicher Mathias Willau schlug er mit jeweils 15:7, letztlich genauso chancenlos war im Viertelfinale der Italiener Stefano Scepi, der das Resultat mit 10:15 in Grenzen hielt.

Die beim Fechten stets doppelt vergebene Bronzemedaille war Richard Hübers damit sicher, auf sein Gefecht um den Einzug ins Finale musste der 19-Jährige dann allerdings volle vier Stunden warten. An deren Ende stand das Aus gegen den Südkoreaner, der im abschließenden Gold-Gefecht seinen 15:14-Triumph wiederholte – gegen den US-Boy Eli Dershwitz. ma/jg