VOLLEYBALL TSG gewinnt 3:1 und mischt im Zweitliga-Titelrennen weiter munter mit.
Helmut Weissenbach war auch am Tag nach dem 3:1-Erfolg bei TSGL Schöneiche Berlin noch spürbar begeistert. Der Trainer der TSG Volleys attestierte seinen Spielern unter anderem leidenschaftlichen Kampfgeist, eine optimale Umsetzung des taktischen Konzeptes sowie perfekte Konzentration. „Ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft“, meinte der Solinger Coach, dessen Zweitliga-Team durch den zweiten Auswärtssieg im Januar weiterhin im Konzert der vier Großen mitmischt.
Dabei hielt das Match vor den Toren Berlins frühzeitig eine Schrecksekunde für die Solinger bereit, Marten Weßel schied mit einer schweren Bänderverletzung aus. Dadurch vergrößerten sich die ohnehin nicht geringen Personalnöte nochmals, war doch der eigentliche Annahme-Riegel mit Weßel gesprengt. Jetzt lag es vor 200 Zuschauern an Daniel Wernitz und Thomas Stark – das Duo machte seine Aufgabe dann auch hervorragend. Wernitz bestach durch eine gute Organisation, Stark gab sich nicht den Hauch einer Blöße. So blieb der bittere Ausfall von Weßel sogar ohne Nachteil, zumal die Motivation insgesamt in der Truppe stieg und der eingewechselte Thomas Güßgen mit gelungenen Aktionen aufwartete.
In den beiden ersten Sätzen bewegten sich die Kontrahenten auf Augenhöhe, ehe jeweils die TSG auf 25:20 wegzog. Durchgang drei (19:25) war gleichbedeutend mit einem Durchhänger, ehe dann wieder alles klappte.
Entscheidung durch die Block-Arbeit
Der Block arbeitete bärenstark, die gegnerischen Schwachpunkte wurden gezielt genutzt. So wurde auch der stärkste Angreifer der Hausherren „geknackt“, die Saison-Punkte 23 und 24 waren nach 107 Minuten durch das 25:22 im Sack. „Wir hatten Schöneiche taktisch voll im Visier“, schwärmte Helmut Weissenbach auch ohne die „Tiefe der Bank“ als Trumpfkarte – und lobte alle von Mats Bastian Gerhard über Oliver Staab bis hin zu Israel Villalpando. jg