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21.02.2012 10:02
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Schach-Amateure bleiben diesmal unter sich

„Wir haben in diesem Jahr nicht mal Werbung gemacht“, erklärt Turnierleiter Andreas Peschel mit Blick auf die dicht besetzten Tischreihen im Schachzentrum der SG Solingen. Mit 73 Spielern beim Karnevals-Open war das dreitägige Turnier auch in seiner zweiten Auflage ausgebucht. Und bei der SG denkt man jetzt darüber nach, ob es sich lohnen könnte, das zum Kostenfaktor zur Verfügung stehende eigene Vereinsheim im nächsten Jahr gegen einen großen Saal für bis zu 200 Teilnehmer zu tauschen.

Mit Rüdiger Seger vom Bundesligisten SG Trier war der Vorjahressieger zwar erneut am Start, insgesamt blieben die Amateure im Gegensatz zur Premiere, bei der auch Großmeister angetreten waren, diesmal unter sich. Und lieferten sich ein spannendes Rennen um den Turniersieg, aus dem Favorit Seger nach zwei Remisen in den Runden zwei und drei bereits frühzeitig ausschied. Der an Nummer zwei gesetzte Michael Coenen von der SG Hochneukirch war nach vier Runden der einzige Spieler mit der vollen Punktzahl. Nach einem Remis in der Schlussrunde wurde er jedoch vom überraschend starken Falk König aus dem kleinen Wuppertaler Verein SF Vonkeln eingeholt. Bei jeweils 4,5 Punkten entschied die Nebenwertung hauchdünn für Coenen, der damit 350 Euro Siegprämie einstrich. Für die 15 Solinger Teilnehmer lief es eher bescheiden. Ewald Fichtner (SG) war der Beste auf Platz 17. ma