„Wir können erhobenen Hauptes nach Hause fahren“, war TSG-Coach Helmut Weissenbach durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Noch drei Aufgaben stehen bevor, zwei davon vor heimischem Publikum an der Wittkulle: am 22. April um 16 Uhr gegen Rumeln, am 28. April um 19.30 Uhr gegen Kiel – dann inklusive Saisonfinal-Party. jg
Schlange an den Kassenhäuschen
Die ersten Ballwechsel waren schon im Gange, da war die Warteschlange vor dem Kassenhäuschen immer noch nicht abgearbeitet. In einem „offenen Brief“ hatten die Titans-Spieler nach dem Verzicht auf die 1. und möglicherweise auch 2. Liga um Unterstützung gebeten – 450 Zuschauer kamen, so viele noch nie wie in dieser Saison. Mindestens 100 davon waren aus Solingen, was die TSG-Verantwortlichen freute. „Dass wir nach nur einer Saison eine solche Fan-Szene mobilisieren können, ist toll“, strahlte Trainer Weissenbach. jg
TSG Volleys als Nutznießer?
Der vielleicht komplette Profi-Rückzug der Titans sowie die Lizenzverweigerung bei Erstliga-Absteiger Bottrop könnte die Position der TSG stärken. „Vielleicht sind wir ja tatsächlich der Nutznießer“, meinte Helmut Weissenbach in Bezug auf Verstärkungen. Ein Kandidat: Wuppertals Libero Julian Stuhlmann, der eine überlegene Vorstellung seines Teams gesehen hatte. jg