SCHWIMMEN Beim 33. internationale Schwimmfest des SV Solingen Süd überzeugen vor allen die jüngeren Jahrgänge. Auch SC Solingen, TSV Aufderhöhe und Ohligser TV am Start.
Von Karl-Josef Überall
„Ich bin super zufrieden“, sagte Günter Heinzen. Für den Cheftrainer des SV Solingen Süd lief das 33. internationale Schwimmfest für seinen Klubs sowohl organisatorisch als auch sportlich sehr gut. „Wir hatten keine Verzögerungen.“ Und das bei immerhin knapp 2000 Einzelstarts mit 368 Aktiven. Das neue Sportbad Klingenhalle bietet auch den Platz dafür. Indes nur für die Aktiven, für das Kampfgericht indes ist es nach dem Umbau enger geworden. So musste dann die Kampfrichtersitzung mangels Besprechungsraum am Beckenrand stattfinden.
Süd- Trophäen gewinnen auswärtige Vereine
Trotz parallel laufender Verbands- und NRW-Meisterschaften waren Schwimmer von 22 Vereinen am Start. Auch der SC Solingen, TSV Aufderhöhe und Ohligser TV waren dabei. Die beiden Wandertrophäen gingen nach außerhalb. Das „Solinger Schwert des Oberbürgermeisters“ für die punktbeste Mannschaft gewann die SG Mülheim. Zweiter wurde der SV Süd vor Bergheim und dem SC Solingen. Den „Solinger Schmied“ für die schnellste 8-x-50-m-Freistil-Staffel sicherte sich der CSV Kleve. Pokale gab es obendrein noch für die Jahrgangssieger über die 400 m Lagen.
Das Süd-Schwimmfest stand ganz im Zeichen der jüngeren Jahrgänge. So trumpfte beim Veranstalter Alexander Sommer im Jahrgang 99 mit einer Klassezeit über 100 m Freistil in 1:04,68 Minuten auf. Auch Alina Lüscher (2002) überzeugte mit insgesamt sieben Medaillen (drei Siege). Dass das Klingenbad bereits seit einem dreiviertel Jahr wieder intensiv genutzt wird, schlug sich in den vielen neuen persönlichen Bestzeiten nieder. Beim SV Süd notierten die Trainer 254 (bei 335 Starts) neue Bestmarken. Beim SC Solingen waren es am Ende 175 (226 Starts) Bestzeiten. Beim SC überzeugten Joy Lea Joch im Jahrgang 2002 mit sechs Medaillen und Joshua Winkler (2001), der achtmal auf dem Treppchen stand. Starke Auftritte hatten auch Jan Wenske (TSV, 2002) mit sieben Siegen und Anton Kuryanow (OTV), der im Jahrgang 2003 bei seinen sechs Starts jedes Mal Gold gewann.