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04.02.2012 11:01
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Zitterpartie um Henrik Knudsen

Von Jürgen König

Dem 33:30-Erfolg beim Tus N-Lübbecke vom Donnerstag – nicht wie versehentlich gemeldet 31:30 – ließ der Bergische HC gestern Abend eine 29:35(16:21)-Niederlage folgen. Die „Löwen“, in Hälfte eins abwehrschwach und insgesamt vorne zufriedenstellend, waren in der Versmolder Sparkassen-Arena zu Gast des Erstliga-Rivalen TBV Lemgo. Beste Torschützen der acht BHC-Feldspieler waren der reichlich eingesetzte Runar Karason (9) und Alexander Oelze (9, 2).

Mit dem letzten Testspiel ging die heiße Phase der Vorbereitung auf die Fortsetzung der Rückrunde zu Ende, aber auch auf Management-Ebene werden derzeit wichtige Weichen gestellt. So in Sachen Erstliga-Lizenzantrag, der bis zum 1. März bei der Handball Bundesliga eingereicht werden muss. In Zusammenarbeit mit einem Wirtschaftsprüfer blickt Stefan Adam dem Ergebnis sehr zuversichtlich entgegen: „Wir werden die wirtschaftlichen Kriterien erfüllen, ohne dass es Fragezeichen gibt.“ Etwas skeptischer ist der BHC-Manager da schon in Sachen Personal, allen voran bei Henrik Knudsen. Der dänische Spielmacher laboriert unter anderem an einer Wurfarm-Verletzung, eine weitere Therapie soll nun endgültigen Aufschluss über den Zustand der Schulter geben. „Spätestens bis Ende nächster Woche wissen wir, ob er in Hannover spielen kann“, glaubt Adam an eine baldige Entscheidung. Sollte wider Erwarten ein längerer Ausfall zu beklagen sein, sei man auf der Hut. Auch mit Blick auf den vermeintlichen Hauptrivalen im Abstiegskampf, den VfL Gummersbach, schließt der BHC Transferaktivitäten nicht aus – generell sei bis zum Ende der Wechselfrist am 15. Februar daran aber nicht gedacht. „Wir sind eine intakte Gruppe, das ist viel wert“, so Stefan Adam, der zudem davon ausgeht, dass bis auf Linksaußen Christian Hoße alle anderen angeschlagenen Akteure in Kürze rechtzeitig zum Liga-Neustart wieder zur Verfügung stehen.