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23.04.2012 10:23
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Wetzlar bringt sich ins Gespräch

Von Jürgen König

Beim Bergischen HC hat sich die ganz große Aufregung nach dem Hildesheim-Desaster, der wie erwartet erfolglosen Berlin-Diensteise sowie der Bekanntgabe von etlichen personellen Veränderungen erst einmal gelegt. Folglich gilt die Konzentration wieder voll dem Abstiegskampf, in dem die „Löwen“ ihre theoretische Chance nutzen wollen. Legt man die stark anzunehmende Überlegenheit der SG Flensburg und Rhein-Neckar Löwen in ihren Heimspielen gegen den BHC zugrunde, können maximal sechs Zähler herausspringen: durch Erfolge vor eigener Kulisse gegen Gummersbach, Hüttenberg und abschließend Balingen. Folglich wären die Erstliga-Teams ab Rang zwölf noch nicht gesichert.

Auf diesem Platz findet sich die HSG Wetzlar wieder, die dennoch wahrscheinlich am meisten zittern muss. So wird die Punktevergabe aus der gewonnenen Partie gegen Göppingen sportgerichtlich entschieden. Und das Restprogramm beschert einen harten Prüfstein nach dem anderen: hintereinander in Lemgo, Lübbecke und Kiel, gegen Hamburg, in Gummersbach sowie gegen Magdeburg. Folglich war man bei der HSG traurig, dass am Samstag der Befreiungsschlag misslang. Für die Hessen traf beim 25:26 gegen Melsungen der Ex-Solinger Alois Mraz in der 53. Minute zum 25:24, mehr kam nicht hinzu.